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  • happyjanos

595 Beiträge seit 03.12.2015

Soviele Wortwinkel und doch Nichts erfasst, da lob ich mir so normal empfindende

Menschen und deren Eindrücke zur "Show"

http://politsatirischer.blogspot.com/2018/11/wer-um-himmels-willen-hat-sie-zur.html?m=1

Lesenswert

Auszug:

Und dann betrat sie den Saal. Drei Leitfragen sollten den Dialog bestimmen: Wie erleben Bürger Europa in ihrem Alltag? Welche Rolle spielt Europa für Deutschland insgesamt? Wie sollte Europa in Zukunft aussehen? Doch es war klar, die Anwesenden interessierten sich für ihre Stadt, vor allem aber für die Haltung der Kanzlerin zu den Geschehnissen. Es dürfte nicht ein einziger Chemnitzer im Saal gewesen sein, der sich nicht gefragt hat: Was soll der Scheiß mit Europa? Wieso reden wir nicht über Chemnitz? Doch was sich auf der Bühne abspielte, spottete jeder Beschreibung.

„Die Sachsen reden eben mehr als die Norddeutschen. Sie seien kommunikativer. Das könnte in Chemnitz vieles erleichtern." Ich bin verwirrt, weil ich nicht weiß, was Merkel damit sagen will. Doch dann kommt es: "Wenn es Probleme gibt, soll man das nicht alles auf sich beziehen.“ Nun ja, das hätte man dem Messertoten von Chemnitz ein paar Wochen früher sagen sollen.

„Vielleicht lösen die Flüchtlinge, die nach Chemnitz kommen, eine gewisse Unruhe aus. Aber man müsse sich ja den Schuh nicht anziehen.“ Was bitte, wollte die Kanzlerin damit sagen? Und bevor ich richtig durchatmen konnte setzte sie, wohl in einem erneuten Schub geistige Schwäche fort: „Wir dürfen in der Politik halt nicht so viel versprechen.“

Wenn ich bislang das Gefühl hatte, dass man Frau Merkel nur in kleinen verabreichten Dosen zuhören kann, empfand ich ihren Bürgerauftritt als einen unerträglichen Frontalangriff auf die intakten Hirnzellen ihrer Zuhörer. Denn sie stellten intelligente Fragen, die Merkel mit kaum zu unterbietender Kleingeistigkeit parierte. Minutenlang faselte sie darüber, „dass die Welt nicht schwarz und nicht weiß sei“, und riet den schwer frustrierten Chemnitzern als Allheilmittel, „nicht so oft über Demonstrationen nachzudenken.“

Und wer da glaubte, unsere Kanzlerin würde sich nach einer nunmehr zwanzig Minuten andauernden, geistigen Flatulenzen eine kleine Pause gönnen, der irrte. Denn der Hinweis eines Bürgers, dessen Geduld schon sichtlich strapaziert war, sprach frontal die Flüchtlingsproblematik und die damit verbundene Gewalt an. „Man muss halt versuchen“ – so der Kanzlerinnen O-Ton. „dass solche Sachen nicht mehr vorkommen.“ Ah…., ja! Hätte ich geahnt, dass die Kanzlerin so weiter macht, würde ich mir gestern schon 20 Gramm Dope vom Türken meines Vertrauens besorgt haben.

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