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  • Physiker (1)

5 Beiträge seit 30.10.2020

Ungereimtheiten bei PCR- Tests

Erhebliche Ungereimtheiten bei den PCR- Tests für SARS-CoV2 ergaben sich schon im vergangenen Sommer, wenn man auf die Zahlen des RKIs und der anderen Institute zurückblickt. Laut Aussagen des RKI wurden im Rahmen der Arbeitsgruppe „Influenza“ zwischen der KW16 und KW36 insgesamt 2960 Sentinel- Proben detektiert, ohne SARS-CoV2 nachzuweisen (siehe jeweils Seite 1 des Influenza- Wochenberichts zur KW 16 und des Influenza- Monatsbericht zur KW 36). Dieser Sachverhalt wurde auch gelegentlich von „Corona Leugnern“, wie z.B. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi bzw. von Dr. Wolfgang Wodarg am Rande erwähnt. In diesem Zeitraum ergaben die PCR- Tests der restlichen Institute einen Durchseuchungsgrad von ungefähr 1% aller Getesteten.

Hätte man in Deutschland in dieser Periode wirklich einen Durchseuchungsgrad von 1% mit SARS-CoV2 in der Bevölkerung, so hätte man beim RKI eine Anzahl positiver Tests um die 30 zu erwarten, aber nicht 0. Die Wahrscheinlichkeit bei einem Durchseuchungsgrad von 1% in keiner der 2960 Proben SARS-CoV2 nachzuweisen beträgt:

(1 – 0,01)^2960 = 0,99^2960 = 1,2028*10^-13.

Dies ist eine extreme kleine Zahl. Vergleicht man diese Zahl mit der Wahrscheinlichkeit 1/13.983.816 = 7,15*10^-8 bei einem Lotto- Spiel (6 aus 49) sechs „Richtige“ anzukreuzen, so ergibt sich:

Die Wahrscheinlichkeit bei einem Durchseuchungsgrad von 1% in keiner der 2960 Proben SARS-CoV2 nachzuweisen, entspricht der Wahrscheinlichkeit in ca. 600 000 (=7,15*10^-8 / 1,20*10^-13) aufeinanderfolgenden Lotto- Spielen jeweils einen „Sechser“ zu erzielen. Das ist eine extrem unwahrscheinliche Glückssträhne.

Aufgrund dieser 2960 Proben ohne SARS-CoV2 Nachweis und der daraus resultierenden extrem kleinen Wahrscheinlichkeit kann ich nur schlussfolgern: Das RKI benutzt im Rahmen der Arbeitsgruppe „Influenza“ zum Nachweis von SARS-CoV2 einen anderen Test mit einer viel zu kleinen Sensitivität und/oder die PCR- Tests in allen anderen Instituten haben eine viel zu hohe falsch- positiv Fehlerrate mit zu großen Fallzahlen und einem daraus resultierenden zu großen Durchseuchungsgrad. Vielleicht würde sich das Problem „Corona“ durch eine weltweite Standardisierung des SARS-CoV2- Test, so wie er von der RKI Arbeitsgruppe „Influenza“ durchgeführt wird, in Luft auflösen.

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