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  • mermar

mehr als 1000 Beiträge seit 23.12.2018

B.G-Experten schaetzen Todeszahlen fuer Schweden.

Die Experten vom IMHE von der Univ of Washington in Seattle (hunderte Millionen Spenden eines gewissen B. G.) geben seit Monaten alle paar Tage eine Schaetzung der zu erwarteten Totenzahlen in den verschiedenen Laendern an. Unter anderem halt auch fuer Schweden.

Diese Schaetzungen schauen so aus: Man gibt fuer jeden Tag bis irgendwann im August an was man fuer den Tag erwartet; dazu eine Untergrenze und eine Obergrenze die so gestaltet sein sollen dass die echten Werte mit 95% Wahrscheinlichkeit zwischen Unter- und Obergrenze landen sollen (Konfidenzintervall oder KI). Bei einer halbwegs vernuenftigen Schaetzung sollte es praktisch nie passieren dass die tatsaechliche Entwicklung aus dem Korridor der vorhergesagten Ober- und Untergrenze ausbricht. Alle paar Tage laesst man die Simulation neu laufen und gibt die neuen Werte raus usw usf. Hier deren Performance:

Die erste Schaetzung die ich mir runtergeladen hab ist vom 05.04. Bei der hat es immerhin fast einen Monat gedauert (bis zum 02.05.) bis die die tatsaechliche Entwicklung aus dem Konfidenzintervall herausgefallen ist (was eigentlich praktisch nie passieren sollte wenn man eine serioese Schaetzmethode hat). Fuer den Tag hatte man vorhergesagt dass es mit 97,5% W'keit mehr als 2743 Tote geben wuerde. Tatsaechlich waren es 2665.

Bei der Schaetzung vom 09.04. ging das schon doppelt so schnell. Da hatte man fuer den 23.04 (also 2 Wochen spaeter) vorhergesagt dass die Zahl der Toten mit 97.5% ueber 2029 liegen wuerde. Tatsaechlich waren es 2021.

Bei der Schaetzung vom 12.04. hat es dann schon wieder volle 20 Tage gedauert bis die echte Entwicklung wieder so weit hinter der geschaetzen hinterher war dass man sie am 12.04 fuer praktisch unmoeglich gehalten hat. Fuer den 01.05. hatte man ein Minimum (im obigen Sinne) von 2653 Toten verkuendet. Geworden sind es 2653.

Nach diesen drei Laecherlichvorhersagen hat man dann umgestellt: Man hat fuer einen Monat praktisch die Untergrenze immer dort gelassen wo sie am Schaetztag war (oder nur ganz minimal ansteigen lassen. Dafuer hat man die Obergrenze in den Himmel geschossen um die Sache spektakulaerer rueberkommen zu lassen und die Aufmerksamkeit davon abzulenken dass man auch geringste Totenzahlen fuer gut moeglich hielt.

Am 20.04. hat man bis heute bis zu 35012 Tote fuer moeglich gehalten; am 28.04. hat man die Zahl dann auf 75520 hochgefahren. Und das zu einer Zeit als der Zenit der taeglichen Totenzahlen schon ueberschritten war (der Mitte April lag) und schon fuer jeden Laien in den Daten zu erkennen war.

Weil diese Phantasieobergrenzen einfach zu laecherlcih ausgesehen haben ob des im klarer zu erkennenden Absinkens der echten Zahlen ist man dann gegen Ende Mai wieder zurueckgekehrt zur Strategie Phantasieuntergrenzen vorzulegen. Bei der letzten Schaetzung vom 03.06. lag die tatsaechliche Entwicklung schon am naechsten Tag unter der Untergrenze des Konfidenzintervalls. Das heisst man hat eine Schaetzung vorgelegt die schon am naechsten Tag nach den normalen statistischen Standards wertlos war.

Also zusammengefasst: Ueber zwei Monate haben die korrupten BG-Experten Zahlen fuer Schweden geschaetzt. Mindestens 4 Mal (von den 7 updates die ich mir runtergeladen habe) ist der Fall eingetreten dass die tatsaechliche Entwicklung aus dem Konfidenzintervall rausgefallen ist. Die haben also immer und immer wieder doomsday predictions vorgelegt. Ohne Scham. Ohne jede Verbesserung. Einfach nur die reinste Propagandamaschinerie die da betrieben wird. Und die duerfen sich Universitaetsinstitut nennen.

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