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  • freudhammer

999 Beiträge seit 14.12.2014

Geheimer Plan oder reiner Aktionismus?

Ich sehe nur drei Möglichkeiten: Entweder ist das Alles von langer Hand geplant, wie man an den Notstandsgesetzen sieht, die plötzlich griffbereit in der Schublade lagen, etwa wie gerade in Kleinbritannien, über 330 Seiten stark, Boris Johnson hat sie gewiss nicht geschrieben. Spekulationen über Hintergründe und eventuell bevorstehende Szenarien lassen wir mal weg, weil man sonst leicht gesperrt wird, ich rede aus Erfahrung. Auch eine Auflistung der Profiteure lassen wir weg, weil sie zu phantasielastig wäre.

Die zweite Möglichkeit: Es gibt keinen Plan, man hangelt sich von Tag zu Tag und versucht den größten Vorteil daraus zu ziehen, was für 99 Prozent der Menschheit aber sowie so flach fällt.

Die dritte Möglichkeit: In der Politik ist es so wie in der Medizin. Das hat ein Mediziner, ich weiß nicht mehr auf welchem Kanal, anhand eines fünfzigjährigen Coronatoten beschrieben. Man verabreichte ihm in der italienischen Klinik pharmazeutische Hämmer der verschiedensten Art hintereinander, Kortison, Zellgifte, verschiedene Antibiotika usw., was jeden gesunden Elefanten umhauen würde. Dann wird diese Therapieform in einem wichtigen Ärzteblatt beschrieben und jeder Arzt, der sich nicht daran hält, handelt quasi gegen die ärztliche Kunst und muss sich, wenn einer seiner Patienten stirbt, Fahrlässigkeit vorwerfen lassen. Also tut man alles, um auf das entsprechende Evangelium verweisen zu können, um auf der sicheren Seite zu sein.

Bei der Politik ist wohl so ähnlich. Aktionismus und Augenwischerei ist in der Branche schon im Normalfall die Regel, man muss sich aufblasen, um andere zu übertrumpfen. Bei der Bewältigung einer Pandemie ist es wohl ähnlich. Ob die Gefahr echt ist oder erfunden, kann man selber nicht beurteilen, man glaubt halt dem was von der WHO kommt, die aber längst von privaten Interessengruppen geentert worden ist. Also versteckt man sich hinter Expertenratschlägen, wobei es heute ehrliche Experten wohl nur noch im Rentenalter gibt, denn die anderen hängen alle irgendwie am Euter von interessierten Konzernen. Die Politik versucht , wie der oben beschriebene Mediziner, auf jeden Fall auf der sicheren Seite zu sein. Man beäugt, was andere machen und will sich nicht einmal vorhalten lassen, man habe etwas versäumt, schließlich ist man dann Job und Pfründe los. Und so kupfert einer vom anderen ab und der Angesehenste ist, wer am ehesten vorbrescht und dabei von genug Medien unterstützt wird. Doch ich will warnen, dass man dabei nicht übertreiben soll und sich von beamteten Sesselfurzern, die ebenfalls ihre Tüchtigkeit durch Übertreibung zu beweisen suchen, nicht zum Bluthund machen zu lassen, den man am Ende als Sündenbock opfert.
freudhammer.de

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.03.2020 11:00).

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