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  • Lorant Strahl

769 Beiträge seit 28.07.2016

Deutschland hat den Krieg verloren, aber die Nazis haben ihn gewonnen

Nämlich jene Kreise, die den Nationalsozialismus ideologisch vorbereiteten und finanziell erst möglich machten - und das bis zum Ende des Krieges. Damals waren das noch mehr oder eigentlich eher weniger sinistre Kreise amerikanischer Industrieller und Intellektueller (Ford, DuPont und Rockefeller sind ja nicht irgendwer, und die Ivy League Universitäten ja auch nicht gerade Hinterhofspelunken), diese übernahmen aber mit Truman das Ruder und bestimmen seitdem sowohl Aussen- wie Innenpolitik der USA - auch bekannt als militärisch-industrieller Komplex.

So langsam scheint das endlich auch in Deutschland durchzusickern, dass das Dritte Reich als Teil des angloamerikanischen Imperiums gesehen werden muss, um wirklich verstanden zu werden, genauso wie der Zionismus in Palästina und der islamistische Terror. Das ändert ja nichts an der Verantwortung für diese Taten, die die Deutschen daran hatten und historisch immer noch haben, aber nach meinem Rechtsverständnis, und das ist das deutsche, wird der Anstifter zu einer Straftat genauso bestraft wie derjenige, der sich anstiften läßt. Demnach sind Großbritannien und die USA eindeutig Mittäter und zu 100% ebenfalls verantwortlich für alles, was die Nazis getan hatten.

Das zu akzeptieren scheint aber genau jenen schwer zu fallen, die sich mit ihrem Schuldkomplex ganz wohlig eingerichtet haben, indem sie nämlich den neuen Herren schuldbewusst dienen, also Edelfedern, Politiker, und andere, die unter der transatlantischen Neurose leiden. Das ist aber auch verständlich, denn keiner ist gerne ein Duckmäuser und Wendehals, und wenn doch, dann soll es wenigstens keiner bemerken. Darüber hinaus dürfte es vielen deutschen Eliten äußerst peinlich sein, dass sie sich damals mit dem Teufel eingelassen haben und wieder immer einlassen.

Ein letztes Wort noch zum Vorwurf des Revisionismus: Wie soll man sich denn ernsthaft mit Geschichte befassen ohne revisionistisch vorzugehen? Wenn Revisionismus nicht erlaubt wäre, bräuchten wir keine Historiker, dann könnten wir uns hübschen Anekdoten einfach mit netten Melodien untermalen und sie von unseren Kindern zur Weihnachtszeit auf der Blockflöte rezitieren lassen, kumbaya.

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