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  • KoalaHR

40 Beiträge seit 24.07.2014

Vielleicht haben wir ein Vermarktungsproblem

Es gibt in Deutschland jede Menge Leute, die einen Burgunder von einem Bordeaux unterscheiden können und einen Talisker von einem Islay. Dafür gibt es Verkostungen und Rundreisen. Man ist stolz darauf, wenn man seinen guten Geschmack bei der Blindverkostung bewiesen hat.

Warum etabliert man beim Fleisch nicht auch so etwas? Mal fünf verschiedene Sorten Schweinefleisch essen, dann voten, um dann von einem Bauern/Fleischer/Koch zu hören, warum das Gesamtvotum so und so ausgefallen ist. Dann noch ein paar Worte, wie welches Schweinefleisch für ein bestimmtes Gericht aussehen sollte. Oder halt so ähnlich, ich bin ja nicht beim Marketing.

Ich glaube, man sollte versuchen, da ein wenig mehr Genußkultur reinzubringen, denn wenn höhere Qualität nachgefragt wird, dann wird vom Lieferanten->Erzeuger ein Produkt gefordert, das er nur mit Haltungsmethoden und Schlachtverfahren erreichen kann, die dem Tierwohl besser gerecht werden.

Jedenfall erscheint mir das sinnvoller, als so ein Moralterror, mit dem man bisher gearbeitet hat.

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