Avatar von DcPS
  • DcPS

986 Beiträge seit 19.02.2018

Wäre schön, wenn man etwas davon versteht. Schon mal geschlachtet?

Die Schweine durchleben dort einen Todeskampf: Sie haben das Gefühl zu ersticken und schnappen nach Luft. Im Anschluss werden sie wieder nach oben gefahren. Dort werden sie an den Füßen aufgehängt und per Messerstich getötet. Wenn sie ausgeblutet sind, kommen sie in ein heißes Brühbad, wo die Borsten entfernt werden. Im Anschluss werden sie von Arbeiterinnen und Arbeitern zerlegt. So ergeht es 55 Millionen Schweinen pro Jahr in Deutschland.

Es sei denn, das Schwein wird nicht richtig abgestochen und blutet so nicht rechtzeitig aus. Wenn die Betäubung nachlässt, wacht es dann zum Beispiel in dem heißen Brühbad wieder auf. Das betrifft nach Schätzungen etwa 500.000 Schweine pro Jahr.

Wer Kenntnisse um die menschliche Physiologie des Atmens hat, darf von dieser auf andere Säugetiere schließen.
Steigt die CO2-Konzentration über die der Ausatemluft an, gibt es so ab etwa 15% CO2 in der Luft ein Abschalten des Atemmechanismus. Der Atemreflex ist weg, schmerzfrei und ohne etwas zu fühlen. Das geht in eine plötzliche Bewußtlosigkeit über, bis ein irrelevanter Zustand eintritt: Tier tot. Das der Tod ein Prozeß ist, ist klar?
Das Atem-System springt von alleine nicht mehr an. Um den schnell einsetzenden Zellzerstörungsprozeß auszuschalten, werden die Tiere dann ausbluten gelassen.
Eher weniger ein Problem, daß SChweine dann im Brühkessel "aufwachen". Was aber von Hühnern bekannt ist, die nach einer Enthauptung noch fliegen können, passiert auch bei Schweinen und allen Tieren: reflektorische Bewegungen sind noch eine gewisse Zeit möglich. Beim Betäuben mit Bolzenschußgeräten passierte das noch öfter, da die Reflexschaltung im Kleinhirn nicht betroffen war, wodurch mehr Reflexe möglich waren. Beim Gas fällt das auch weg. Die beste Lösung.
Zum Elektrokeulen fehlt mir das Verständnis, was da wie wo erreicht wird. Da gibt es mit Sicherheit Untersuchungen dazu.
Mann sollte also nicht voreilig "die armen Tiere" schreien: Im Verhältnis dazu sterben die Menschen weitaus jämmerlicher. Haben sie schon mal jemanden sterben sehen, der die Lunge voll Wassr oder Blut hat. Fragen sie mal Krankenschwestern, die müssen ja hinterher saubermachen.
Es gibt also keinen Grund, auf die Tränendrüse zu drücken. In der Natur lebt ein Lebewesen vom anderen, und Pflanzen überwiegend von der als "unbelebt" bezeichneten Natur. Wollen sie die Natur negieren? Viel Spaß!
Ich empfehle auch noch einmal hier ausdrücklich "Samuel Butler:Nowhere" - zur Anregung, zu begreifen, wo Grenzen sind.

Bewerten
- +