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  • notting

mehr als 1000 Beiträge seit 01.06.2004

Religion ist nicht per se gut oder schlecht, es kommt drauf an, ...

... was die Leute damit machen.
Ist aber mal wieder ein typ. Religions-Bashing-Artikel der komplett ignoriert, dass sich heute z. B. gerade bei Umweltthemen auch ein gewisser Anteil religiöser Fanatiker unterwegs sind. "Ich will dass bei den Dingen die ich kaufen keinem Tier Leid getan wird!" - und trotzdem essen sie pflanzl. Lebensmittel vom Acker wo immer wieder z. T. sogar Wirbeltiere versehentlich mit "geerntet" und völlig entgegen den Tierschutzvorschriften getötet werden. Außerdem könnte man ja tierfreundliche Fleisch-/Milcherzeuger stärken in dem man deren Produkte kauf. Nicht bei allen von denen sieht's tierwohltechn. übel aus. Mal davon abgesehen, dass die Tiere nicht in freier Wildbahn ohne Mensch überlebensfähig sind.
Oder lieber riese ÖPNV-Fahrzeuge eher sinnlos (weil außerhalb von Schülerzeiten schwach ausgelastet) rumfahren lassen inkl. div. Umwege usw. und das Auto verteufeln statt z. B. mit einer Art AST mit kleinem Aufpreis zwischen den oft langen Takten den ÖPNV attraktiver zu machen.
Oder dass Carsharing zu mehr Verkehr führt weil einerseits nun auch Leute fahren können denen die Autoanschaffung mit den gewissen Mindest-Unterhaltskosten zuviel sind und noch Hol-/Bring-Fahrten zur Carsharing-Stelle dazukommen. In den meisten Umwelt-Faktor-Vergleichsuntersuchungen wird irgendwas davon komplett ignoriert bzw. spätestens in Medien-Berichten darüber.
Oder gegen ein TL sein, was ohnehin eher Nach- als Vorteile bringen wird, aber wie blöd durch die Weltgeschichte fliegen. 1 Person Amerika hin und zurück erzeugt ungefähr soviel CO2 wie mein Benziner auf 30Mm. Wenn mein Auto das Doppelte verbraucht weil ich länger viel mehr als 130km/h fahre (was in der Praxis gerade wenn am meisten Fahrzeuge unterwegs sind meist eh nicht länger klappt) eben 15Mm.

notting

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.04.2020 09:28).

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