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  • freudhammer

664 Beiträge seit 14.12.2014

Wer spricht noch vom Sozialstaat?

Die Regierung aus SPD und Grünen haben während ihrer Regierungszeit Deutschland nicht nur wieder in Angriffskriege geschickt, sondern auch die Zwangsarbeit wieder eingeführt. Und den Spitzensteuersatz für Reiche gesenkt. An den Früchten soll man den Baum erkennen. Doch ist da überhaupt noch ein fruchttragender Baum? Ist dieser Staat nicht zum Baumparasiten, ähnlich dem Efeu oder der Mistel, verkommen?

Das heute überhaupt noch jemand diese Büttel des großen Geldes wählt, ist rational sowieso nicht zu erklären. Harzt IV bedeutet tatsächlich auch Sippenhaft für Angehörige, so habe ich das vor diesem Bericht noch gar nicht gesehen.

Mit der Bedürftigkeitsprüfung werden zudem etwa von Generationen erbaute Eigenheime und sauer verdiente Ersparnisse faktisch enteignet, weil sie als Vermögen gelten, das vor einer staatlichen Hilfe erst zu verwerten ist. Dies mag in manchen Fällen angebracht sein, ich kenne keine solche Fälle.

Wenn man dann auch noch jemanden erklären soll, warum es diese Bedürftigkeitsprüfungen bei Migranten nicht gibt oder warum Angehörige aus Großfamilien in ihrer fernen Heimat von deutschen Steuer- und Beitragszahlener unterhalten bzw. kostenlos krankenversichert werden, dann muss ich passen, ich finde kein Argument dafür. Wenn man dann aus eigener Erfahrung erlebt, wie etwa Ehefrauen mit Kleinstrente aus der Familienversicherung fliegen und sich im Alter selbst versichern müssen, dann stirbt der letzte Glaube an einen irgendwie sozialen Staat.

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