Avatar von Porcupine17
  • Porcupine17

mehr als 1000 Beiträge seit 14.07.2012

Der Verteidigungetat spiegelt WAS wieder?

"Die Entwicklung des Verteidigungsetats der BRD spiegelt das Bestreben auf der nationalen Ebene wider. Das Volumen sprang 2012 erstmals über die 35-Milliarden-Grenze und lag nach eigenen Angaben des BMVG 2017 bei rund 37 Milliarden Euro (2016: 35,1 Milliardeen)."

Also 2012 war der Etat bei erstmals über 35 Milliarden und 2016 war er bei 35,1 Milliarden. Im Klartext: keine Steigerung in den vier Jahren davor, nicht einmal Inflationsausgleich. Es sei denn natürlich er wäre zwischendurch höher gestiegen und dann aber wieder gesunken. Was genau sagt das jetzt über die Militärischen Ambitionen der BRD aus?

Ok, 2017 steigt der Etat jetzt, und zwar um happige 2 Milliarden also 5.7% zum Vorjahr. Sieht erst mal viel aus. Vergleicht man es aber mit dem Jahr 2012 (ebenfalls 35 Milliarden) und rechnet mal die Inflation drauf (im Durchschnitt ca. 1%) kommt man auf 36,7 Milliarden. Wäre also der Verteidigungshaushalt ab 2012 jährlich um 1% gestiegen um die Inflation auszugleichen wäre er fast auf dem gleichen Wert.

Was also immer die hochfliegenden militärischen Pläne der BRD sind, Geld dürfen sie anscheinend nicht kosten.

Bewerten
- +