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  • Matrix_.

96 Beiträge seit 23.05.2020

Nein, keine evolutitionitäre Entwicklung

Hir werden Fakten gezeigt auch wenn sie glöscht wurden, weil sie anschennend aus Inertesse eliminiert wurden.
https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/zu-kipppunkten-und-anderen-klima-sorgen-16701417-p6.html

Die Frage der Klimasensitivität ist äußerst komplex. Daher sollte man das Ergebnis eines
Modells zunächst mit Vorsicht genießen. Gleichzeitig sagen uns andere Forschungsergebnisse – unabhängig von Klimamodellen –, dass sich der Unsicherheitsbereich verkleinert hat. Seit Jahrzehnten liegt er bei 1,5 bis 4,5 Grad Erwärmung, jetzt beträgt er plötzlich zwischen 2,1 und 3,9 Grad. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass zur gleichen Zeit, wie der Unsicherheitsbereich kleiner geworden ist, die Sensitivität der Modelle größer geworden ist.
Das verstehe ich nicht.
Wir auch?. Und daher haben wir als erstes Modellierzentrum entschieden, die Klimasensitivität nach der vergangenen Erwärmung auszurichten. Wir versuchen, aus der Vergangenheit des Planeten zu lernen, sie gibt uns die wesentliche Information, wie sich die Erde erwärmt. Daher haben wir uns für den Wert entschieden, der die vergangene Erwärmung rückwirkend am besten wiedergibt.
Sie glauben Ihrem eigenen Modell nicht mehr?
Wir berücksichtigen die Evaluierung des Modells. Das wird manchmal so interpretiert, dass wir die Antwort hineingesteckt haben, was wir eigentlich an Erwärmung kriegen wollen. Aber das stimmt so nicht. Die Erwärmung seit dem Jahr 1850 gibt uns ganz wesentliche Informationen darüber, wie sensitiv das wahre Klima der Erde ist. Und diese Information geben wir dem Modell weiter. Wir kriegen deshalb zuverlässige Projektionen für die Zukunft. Aber das Modell liefert hierfür natürlich keine unabhängige Information mehr.
Und auf wie viel Grad haben Sie ihr Modell eingestellt?
Auf drei Grad bei einer Verdopplung. Das ist der kanonische Mittelwert, mit dieser Einstellung geben wir die vergangene Erwärmung am besten wieder konform geben.

Warum veröffentlichen die Franzosen dann höhere Werte?
Ich weiß es nicht. Sie sind genauso lange dabei wie unser Institut, einer der Mitarbeiter war Leitautor des IPCC. Warum sie das so unreflektiert veröffentlicht haben, versteht keiner. Die Briten haben es anders gemacht, sie haben gesagt, der neue Wert ist uns ein Rätsel. Sie wollen erst untersuchen, woran das liegt und ob die Erwärmungsrate realistisch ist.

Das klingt nun aber wirklich so, als ob die Klimaforscher ihre eigenen Modelle nicht verstehen.
Es sind immer Aspekte drin, die wir nicht verstehen. Dafür sind die Modelle zu komplex. Viele widerstreitende Prozesse spielen zusammen – warum das Ergebnis am Ende so ist, wie es ist, das ist schwierig herauszufinden. Dafür überlagern sich zu viele Rechenschritte, und manchmal sind wir selbst verblüfft darüber, was wir nicht verstehen.
……………………

Machen Sie sich auch keine Sorgen über das Auftauen des Permafrosts?
Nein, quantitativ ist der Beitrag relativ gering. Und pauschal heißt es auch immer: Methan ist ein viel mächtigeres Treibhausgas als CO₂, was natürlich stimmt: Pro Molekül Methan habe ich eine höhere Strahlungswirkung als CO₂. Das liegt aber nicht daran, dass Methan inhärent mehr absorbieren kann, sondern dass viel weniger Methan da ist. Die Strahlungswirkung von jedem Molekül hängt an der relativen Änderung. Weil schon so viel CO₂ da ist, macht ein CO₂-Molekül weniger aus. Und insgesamt wirkt Methan als Treibhausgas geringer als CO₂. Außerdem: Selbst wenn der Permafrost auftaut, ist unsicher, wie viel von dem Methan wirklich in der Atmosphäre ankommt. Methan kann von Bakterien zu CO₂ umgewandelt werden. Über das Methan mache ich mir keine Sorgen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.05.2020 02:04).

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