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  • de Sade (1)

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Zum Universum gehört das Erschaffene ebenso wie ein schöpferische Kraft

sonst wäre alles nur ein ewig klappernder Mechanismus.
Dieser schöpferischen Kraft gaben die Menschen den Namen "Gott" und dieser Gott wohnt in allem Leben, auch in den Menschen und zeigt sich als Inspiration.
Gott haucht in der Bibel einem Lehmklumpen seinen Geist ein und macht diesen Lehmklumpen damit zum Menschen.
Wenn ich hier von Gott spreche, meine ich nicht die religiösen Institutionen, denn die sind Teufelswerk, Verhinderung der Inspiration. So handeln die Repräsentanten der Schwäche und versuchen diese ihre Schwäche hinter dem "Angst machen" zu verbergen. So funktionieren deren Institutionen.
Menschen, die kein Vertrauen in ihre eigene schöpferische Kraft haben, ist diese unheimlich. Das Unheimliche bedeutet aber nur jenseits des Heimlichen, des Heims.
Wer mit diesem Unheimlichen hadert, wird es als finstere Kraft ansehen, nicht aber als Aufforderung zum überfälligen Umzug ins Offene. Die schöpferische Kraft ist offen.
Man könnte es auch wie Michel Serres in seiner Ermutigung der kleinen Däumlinge sagen:

Erfindet Euch neu. Immer und immer wieder.

Niemand wird die schöpferische Kraft je verstehen(in Verstehen steckt Stehen, also Statik), aber jeder kann sie tagtäglich erleben.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.05.2020 11:30).

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