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  • freudhammer

715 Beiträge seit 14.12.2014

Kann den Begriff "Antisemitismus" nicht mehr hören

Der Begriff „Antisemitismus“ ist entweder ein absolut unglücklicher oder absichtlich grundfalscher Begriff, geschaffen von Zionisten im 19. Jahrhundert und soll für Judenfeindlichkeit stehen. Der Begriff ist deswegen unsinnig, weil es keinen Semitismus gibt. Gäbe es ihn, müsste er eine Nationalbewegung aller Semiten sein, also vieler orientalischer Völker, die alle Semiten sind, etwa Assyrer, Babylonier, Araber, Hethiter und Hebräer. Nun haben Zionisten mit diesen semitischen Völkern so gar nichts im Sinn, im Gegenteil bekämpfen sie diese seit hundert Jahren und stehlen ihnen ihr Land. Vollends unsinnig wird der Begriff, wenn man bedenkt dass über neunzig Prozent aller Juden gar nicht aus dem Orient stammen, sondern aus Osteuropa, also überhaupt keine semitischen Wurzeln haben. Wie ich las, wurden die „echten“ jüdischen Semiten in Palästina von den ins Land strömenden europäischen Zionisten auch nicht als gleichberechtigt behandelt sondern wegen ihrer dunklen Hautfarbe diskriminiert.
Da Antisemitismus gemeinhin Rassismus gegen Juden unterstellt, ist dies auch deshalb Unsinn, da Juden keine Rasse sind, sondern eine Religionsgemeinschaft. Auch der Rassencharakter wurde nicht etwa von Hitler, sondern von Zionisten im 19. Jahrhundert behauptet. Wer Angehörige dieses Kulturkreises von Verantwortung für ihr Tun ausschließt, der verhält sich rassistisch gegenüber allen übrigen Völkern, denen man derartiges Vorrecht nicht zugesteht. Wenn wir anfangen Gruppen vom Gesetz auszunehmen und über sie eine Käseglocke zu errichten, dann widerspricht dies allem humanistischen Verständnis und dann waren ein paar Jahrhunderte Aufklärung umsonst. Niemand, egal aus welchem Kulturkreis er stammt, ob reich oder arm, steht über dem Gesetz. Wer Juden davon ausnimmt, bricht alle Regeln menschlichen Rechtsempfindens und erinnert an die Verhältnisse im Absolutismus oder in Gottesstaaten, bei dem jede Kritik an Feudalherrn oder der Religion als Blasphemie verfolgt wird.

Die Hitlersche Judenverfolgung wird gerne als Argument für die Gründung Israels angeführt. Tatsächlich fiel die Entscheidung 1917 durch die Belfour- Deklaration der Briten. Mit Hilfe der jüdischen Nationalisten wollte das westliche Imperium einen Fuß in die Tür des Orients bekommen, was bis heute für permanente Krisen und Kriege sorgte. Meiner Einschätzung nach wurde das Judentum für ein imperiales Projekt missbraucht. Dies wird von religiösen Juden grad so kritisiert, wie von bürgerlichen jüdischen Humanisten.

Es ist zwar richtig, dass sich bei Angehörigen aus dem jüdischen Kulturkreis überproportional viel Banken- und Medienmacht versammelt hat, und dies schon seit dem Altertum, doch nur Narren werden deswegen alle Juden dafür verantwortlich machen. Es hat daher eher den Anschein, dass sich diese mächtigen Kreise hinter einer Religion verschanzen, um sich selber unangreifbar zu machen. Und die Macht dieser Kreise geht soweit, dass sie über ihre Finanz- und Medienmacht die halbe Welt kontrollieren und die Regierungen nach ihrer Pfeife tanzen lassen.

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