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  • oberham

333 Beiträge seit 08.12.2017

Leider ist die Regierung schlicht Komplize....

.... des organisierten Verbrechertums. Die institutionelle Gewalt presst das Volk aus und die neofeudale Schicht lässt sich die Beute kredenzen.
In der Regel laufen die Ausbeutungsrunden im Takt der destruktiven Arbeitsprozesse, wobei sie nicht nur die in der Gegenwart lebenden Menschen um ihre Lebenschancen und Lebensträume bringt (ok, es gibt Ausnahmen..., wenige Ausnahmen), sondern immer offensichtlicher auch die künftigen Lebensgrundlagen per se verschlingt.
Die "Krisen" sind inzwischen zu veritablen Orgien der kurzzeitigen Raubzüge im Besondern mutiert, ich denke Corona brachte den 1000 reichsten Menschen dieser Welt binnen weniger Wochen einen Zwachs ihrer Vermögen um mehr als 10% (Amazon Atombezos konnte gar 40% zulegen) .
Gigantische Subventionsspritzen an Großaktionäre und Vermögensverwaltungstöpfe, ein permanentes Hochpuschen der Liquidität durch negative Zinsen für institutionalisierte Spekulanten (die sich Geld leihen und dafür noch Zinsen einkassieren!), im Grunde eine komplette Auflösung der Marktmechanismen, sprich sollte ein Crash kommen, dann lediglich um die Pensionsfonds zu enteignen und deren Assets zu Tiefstkursen einzusacken, um sie dann beliebig wieder hochzupuschen) sprich die Kapitalmärkte sind zum Spielball einiger weniger geworden, die keine Risiken mehr tragen, im Gegenteil, die "konjunkturellen", realwirtschaftlichen Probleme schlicht den Steuerzahlern aufhalsen und weiter so kassieren, als würden sie nur immer perfekte Geschäfte machen.

Dabei ist die gewöhnliche Rendite schon asozial, doch das scheint eben nicht mehr zu genügen, wir leben in der Phase der totalen Enthemmung was die Komplizenschaft der gewählten Politpuppen angeht und was die Gier sowohl dieser als auch ihrer Puppenspieler betrifft.

Sollte das Volk auf die Straße gehen, wird es eben niedergeknüppelt. Genug Polizisten, die sich wie dressierte Kampfhunde betragen, gibt es leider immer genug.

Was im Beitrag hier beschrieben wird, das ist alles korrekt, doch es ist im Grunde ein trauriger Euphemismus, denn die Realität ist weitaus schlimmer.
Die Hoffnung den Mechanismen würde je Einhalt geboten, kann man hier nur erneut ein naives, sozialromantisches Empfinden unterstellen, da die Realität eine deutlich andere Sprache spricht!

Im Übrigen bin ich dafür, dass sich jeder Mensch der es halbwegs ermöglichen kann, sich diesem System verweigert, bzw. seine Teilhabe minimiert.
(Kein Kauf von Neuware, kein Auto, ein Midijob für maximal 600 Euro, somit besteht KV-Versicherungsschutz, Wohnung dort wo Landflucht günstigen Wohnraum bietet, natürlich keinerlei Konsum im Dienstleistungsbereich, wo immer möglich Selbstversorgung und gelebter Minimalismus..... es ist die einzige Möglichkeit aktiv diesem Wahnsinn etwas entgegenzusetzen. Dieses Leben ist zwar karg, doch es gibt einem viel Lebenszeit zurück und lesen, sich bilden, die Natur zu erleben sind dafür als Gegenleistung nicht das Schlechteste! Würden sich viele Menschen dieser Lebensart annehmen, sich vernetzen und an alternativen Unterstützungsmethoden arbeiten, könnte man sogar eine durchaus attraktive Lebenswelt neben dem Wahnsinn etablieren, die auch den sozialen Menschen am Leben hält.)

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.05.2020 17:22).

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