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  • OberstMeyer

mehr als 1000 Beiträge seit 08.01.2010

Üble Historikernarrative

Selbst wenn man dem Autor zugute hält, mit der Muttermilch Russophobie und speziell Tschuschenbild eingesogen zu haben, kann man dem Historiker den Vorwurf der Propagandabedienung nicht ersparen. Im Forum ist auf einige Punkte eingegangen worden. Ihm muß vorgehalten werden, längst in der Fachwelt widerlegte Thesen wieder aufzuwärmen und eine sehr schwache Leistung als Historiker erbracht zu haben. Das betrifft u.a. die These von der Verteidigungsaufgabe der Nato zu Beginn, den Ablauf der Ereignisse zur Kapitulation Japans einschließlich der Gründe und Zusammenhänge zum A-Bombeneinsatz bis hin zum Projekt "Eiserner Vorhang" der USA und GB, den Hintergründen zur Sabotage einer europäischen Sicherheitsstruktur, die bis in die heutigen Tage betrieben wird, durch die USA/Nato, der sog. Luftbrücke, dem sog. Marshall-Plan, dem angeblich kommunistischen Charakter der Mao-Bewegung und die Aggressionsabsichten der UdSSR, im Grund genommen, alles.
Man kann sich die Mühe sparen, im Detail zu widerlegen. Schätze, der Autor weiß was er da schreibt. Hat er sich schon bei Stratfor beworben? Er wäre für die bestimmt interessant.

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