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  • polis

mehr als 1000 Beiträge seit 06.01.2003

was ich an deiner und der des eisbären kommunikation nicht mag ist...

...die unterentwickelte etihik eurer rhetorik, abgesehen von den
zynismen des weissen mannes und seines bären. 

> https://de.wikipedia.org/wiki/Rhetorik#Ethik_und_Rhetorik

<zitat>

Ethik und Rhetorik

Gedanken zur Ethik sind von jeher Bestandteil der Rhetorik: Wann
handelt es sich bei einer Rede (noch) um ein legitimes Beeinflussen
von Einstellungen? Wo beginnt Manipulation? Heiligt der Zweck alle
Mittel? - Ein Konflikt um diese Fragen entwickelte sich in der Antike
bereits zwischen den Sophisten (etwa Gorgias, Isokrates) und den
Philosophen (etwa Sokrates, Platon). Damit eng verbunden war die
Frage nach einer „letzten“ Wahrheit, die Klarheit darüber, wie und
wovon man überzeugen darf, hätte schaffen können.

Viele antike Autoren entwickelten Vorstellungen davon, welche Mittel
der Rhetorik ethisch legitim seien und die Akzeptabilität der Rede
erhöhten. Bei Aristoteles etwa heißt es: „Dadurch, wie der Redner
erscheint, gewinnen wir Vertrauen, und das ist dann der Fall, wenn er
als rechtschaffener oder freundlich gesinnter Mensch oder als beides
erscheint.“[12] Ethik im Sinne der charakterlichen Prägung des
Redners zählt für ihn – neben Leidenschaftserregung und Argumentation
– zu den drei Überzeugungsmitteln. Vor ihm war es bereits Isokrates
(370 v. Chr.), der in seiner Rede „Nikokles“ die so genannte Goldene
Regel als Empfehlung für den Redner formulierte.

[...]

</zitat>

was ihr beklatscht das sind die mechanismen aus "der fürst":

> https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Fürst

<zitat>

Der Fürst

Der Fürst (italienisch Il Principe) wurde um 1513 von Niccolò
Machiavelli verfasst. Die päpstliche Druckgenehmigung erschien am 4.
Januar 1532[1] postum. Vorher kursierten Abschriften des Werkes. Es
gilt neben den Discorsi, das Machiavelli parallel zum Fürstenbuch
schrieb, als sein Hauptwerk.

Das Fürstenbuch lobt den neuen Fürsten und die Discorsi plädiert für
eine Republik. Obwohl die beiden Werke eine unterschiedliche
Ausrichtung haben, „geht es beiden politischen Werken Machiavellis um
dieselbe Grundfrage: Wie kann man in einer feindlichen politischen
Umwelt erfolgreich sein, namentlich die Macht erwerben, sie erhalten
und zu Größe steigern?“[2]

Nach Alessandro Pinzani besteht der Hauptunterschied zwischen dem
Fürstenbuch und dem Discorsi darin, dass „es dem ersteren ... um die
Machterreichung und -erhaltung geht, ... die letztere gemäß den
Discorsi [um] die Erhaltung der eigenen Freiheit.“[3] Welche Freiheit
hier gemeint ist, „die individuelle Freiheit der Bürger oder der
allgemeinen Freiheit der Republik“[4] ist nicht eindeutig.

Nur stilistisch in der langen Tradition der mittelalterlichen
Fürstenspiegel geschrieben, gilt Der Fürst als eines der ersten –
wenn nicht als das erste – Werk der modernen politischen Philosophie.
Eine von Machiavelli unabhängige Interpretation entstand im
Machiavellismus bzw. Antimachiavellismus.

</zitat>


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