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  • blu_frisbee

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Re: Querfront

medienkritiker schrieb am 16. Februar 2016 17:52

> Zunächst einmal: Wer "Querfront" sagt, dem geht es nicht um die
> Sache, sondern um Gruppenzugehörigkeit.

Die Sach hat, wie immer, 2 Seiten:
Die innere, vom "politisch" agierenden Personal:
Die Nazis wollen gerne eine Querfront haben, was ein bewußter Linker
ist wehrt sich dagegen mit all seiner Macht.
Leider gibts auch Modelinke die keinen Begriff von "Links" haben jede
Menge halbgares Zeugs ablassen, wie zB hier der Stumberger, 
> Trotz der Denunziation von kritischen Sichtweisen (wie etwa der Ablehnung des Finanzmarktkapitalismus)
weil eine auf Finanzmarkt reduzierte Kapitalismuskritik elementarer
Baustein von Nazi ist, aber nicht von Links. Die mögen sich
"kritisch" vorkommen (Selbstbild) wie auch die NDS, KenFM, Ganser,
dringen aber zum Wesen nicht vor und werden tatsächlich von Nazis
vereinnahmt, nützliche Idioten, denen der Querfrontvorwurf nicht zu
Unrecht gemacht wird.

Die andere. äußere Sach der Journis ist, daß die selber auch keinen
Begriff haben, weder vom Kapitalismus, vom Nazi, noch vom Linken und
sich mit einem Derivat verballhornter Totalitarismustheorie zur
Maulhure machen, ad hominem & guilt by association inbegriffen.

Weil, wenn man nämlich die Begriffe hätte würd auch der Kapitalismus,
die Bunzreplik & deren politische Form ernsthaft kritikabel. Aber den
Kapitalismus kritisieren, ernsthaft, dafür sind die zu denkfaul.
Es hat schon seinen Grund, warum die AfD zB lieber denunziert als
inhaltlich kritisiert wird.
> http://www.argudiss.de/node/183
> https://www.youtube.com/watch?v=FWkLVqTLiZ4

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