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Re: "in Deutschland keine Opposition mehr"

Marius2 schrieb am 16. Februar 2016 15:53

> van Grunz schrieb am 16. Februar 2016 15:00

> > Wir haben de facto in Deutschland keine Opposition mehr.

> Ist auch kein Wunder, weil denen, die für diese Rolle infage
> kämen - das seid ihr - dazu der Hirnschmalz fehlt.

Das stimmt so nicht, wie man an den Beispielen Wagenknecht &
Lafontaine sehen kann. Es gibt durchaus kluge Köpfe in den linken
Reihen. Das Problem ist aber, daß zu wenige Menschen die Linken
gewählt haben und sie deswegen keinerlei Veto-Recht mehr in der
Politik haben. Sie können zwar Informationen durch Anfragen nach oben
treiben, die man lieber in der Versenkung gesehen hätte, aber Einfluß
auf die Politik hat sie so gut wie gar nicht mehr.

> Wer seine
> Zeit ernsthaft mit russischen Medien verplempert hat sich eben
> aus dem demokratischen Diskurs verabschiedet.

Wer sich ernsthaft ein Bild über die Gesamtlage machen will, der
sollte auch ausländische Medien hinzuziehen.

Wie sagte mal ein Foren-Teilnehmer hier auf Telepolis? Wenn man die
Wahrheit wissen will, dann schaut man sich die Nachrichtenportale von
ALLEN Kriegsparteien an. Ich für meinen Teil habe meine Zweifel, daß
aus der Schnittmenge von Lügen die Wahrheit entsteht, aber ganz
verkehrt ist der Ansatz dennoch nicht.

> > Ich täte dem Döpfner und der Frau Springer mal den Prozeß
> > machen und diese Passagen per Gericht aus den Verträgen streichen
> > lassen. Das wäre ein Spaß. ^^

> Gehst einfach zum Anwalt und lässt die Klage formulieren.
> Aber wir wissen natürlich beide, daß und warum daraus
> nichts werden wird.

Ja, deswegen habe ich den Konjunktiv verwendet. ;-)

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