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Grenzöffnung = "Durchwinken" bei Dublin III

Die rechten Fakenews von der Grenzöffnung durch Merkel werden von der Bahamas-Redaktion bereitwillig übernommen.

Die Grenzöffnung ist kein Fakenews, sondern lediglich eine einfache und treffende Umschreibung eines etwas komplizierteren Sachverhaltes.

Es ging um die Aussetzung der Dublin-III-Verordnung, welche der Europäische Gerichtshof auch "in Ausnahmefällen" für gültig erklärt hat:

Damit ist klar: Deutschland hätte 2015 und 2016 nicht diese hohe Zahl von Migranten aufnehmen müssen. Die Behörden hätten sich auf den Standpunkt stellen können, dass andere EU-Staaten für das Asylverfahren zuständig seien. Die Bereitschaft Deutschlands, 2015 und 2016 über eine Million Menschen aufzunehmen, und die Asylpolitik der Koalition, die Angela Merkel viele Sympathien gekostet hat, beruhten also auf einer freiwilligen Basis.

https://www.tagesspiegel.de/politik/urteil-zu-dublin-iii-verordnung-durchwinken-von-fluechtlingen-verboten-was-der-eugh-entschieden-hat/20111006.html

Es wurden freiwillig die inneren Schengengrenzen "geöffnet".

Die simplifizierende Behauptung eine "Grenzöffnung" sei FakeNews ist billiger Populismus.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (30.07.2018 14:52).

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