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  • Captain Data

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500 Mio Tote (?) spanische Grippe in 2 Jahren ...

... und hat vor allen Dingen kräftige junge Männer in Soldatenbarracken dahingerafft, weil "mangelhafte hygienische Zustände" und "viele Menschen auf engem Raum".

Gut möglich, dass der Corona-Virus die gleichen Ergebnisse liefern würde, wenn er auf die gleichen Zustände treffen würde. Solche Zustände sind durchaus möglich, wenn sich Menschen längere Zeit in schlecht gelüfteten, hygienisch mangelhaften Unterkünften aufhalten müssen mit anderen, bereits erkrankten Menschen. Mir fallen da spontan Flüchtlingsunterkünfte ein aber auch Sporthallen, die man geschwind zu "Feldlazaretten" umfunktionieren kann, wenn Krankenhäuser nicht mehr wissen, wohin mit den ganzen Corona-Patienten. Und auch die Krankenhäuser selbst können sich zu Problemorten mit hoher Sterblichkeit entwickeln, wenn aufgrund hoher Belegung und überfordertem Personal die Hygiene liegen bleibt und sich die multiresistenten Keime ausbreiten können ...

Die WHO betrachtet Corona nun als Pandemie - was bedeutet, dass nun "alles getan werden muss, um sie einzudämmen". Zu den Maßnahmen gehören auch der Einsatz von schnell entwickelten, nur minimal erprobten Impfstoffen. Wer sagt, dass die Impfstoffe nicht schwere Nebenwirkungen haben können und beispielsweise erbgutschädigend wirken und Schwangere um ihr ungeborenes Kind bringen können? Kommt die Zwangsimpfung gegen Corona-Viren, bekommt man also u.U. ein in seinen Nebenwirkungen völlig unbekanntes Präparat injiziert - was, wenn's schiefgeht? Was, wenn die Nebenwirkungen schwerer wirken als das Durchstehen der eigentlichen Krankheit?

Sollte aufgrund falscher Maßnahmen also eine Situation herbeigeführt werden, die jener ähnelt, die 1918 - 1920 kassinierte Soldaten kennenlernen durften, dann können wir bei ähnlichen Todesraten von 2 Milliarden Opfern rechnen. Jeder vierte Mensch also wird sterben, wenn die Situation sich von 1918-20 wiederholt.
Die Frage steht im Raum: wie anders handeln? Wäre es nicht sinnvoller, auf Experimente zu verzichten und lieber den natürlichen Verlauf zu beobachten und parallel den Impfstoff zu entwickeln, der dann aber zumindest bekannt ist in Nebenwirkung und Verträglichkeit? Oder soll irgendein experimentelles Serum per Schnellschuss unter die Leute gebracht werden mit dem Potential, die Situation gar zu verschlimmern?

Quelle WHO-Pandemie: https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-317.html

Ich halte die Panik nach wie vor für überzogen.
Schauen wir mal in ein paar Monaten, was bis dahin passiert ist.
Und stellen wir uns einfach vor, der Terz, der hier mit Corona durchgezogen wird, wäre alljährlich bei der Grippe Normalität gewesen. Kein Mensch würde mehr dem Hütejungen glauben, der vor dem Wolf warnt. Daueralarmismus ist nicht hilfreich und im dümmsten Falle gefährlich. Denn nach dem möglicherweise relativ harmlosen Corona-Virus könnte auch ein gefährlicher Erreger kommen - und dann ist keiner mehr bereit, nochmal die Nummer durchzuspielen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (12.03.2020 22:50).

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