Avatar von Hassbürger
  • Hassbürger

mehr als 1000 Beiträge seit 24.09.2019

so sinds die Geisteswissenschafften

Da hat der Autor sich richtig Mühe gegeben einen zugegeben hervorragenden, äh guten Artikel zu schreiben.

Die Abwertung bei allem Respekt, vor den Geisteswissenschafften, ist vorzunehmen aufgrund des Duktus in dem der Artikel gehalten wurde.

Künstlerisch, ja. Aber wertvoll?

Holla die Waldfee. Da muss man erst mal folgen können. Dem literarischen Anspruch zu ehren, habe ich dies getan und gehe Konform, in nahezu 95% des textlichen Inhaltes.

Lediglich Überschrift und Eingangssatz wollen meine Zuneigung nicht wecken.

Von der Unstrittigkeit des Zwecks zur Fraglosigkeit der Mittel

Den Weg kann und darf ich nicht teilen.

So wie der Autor selbst im unteren Drittel beschreibt ist eher die Problematik der Definition des Zweckes, die Unbehagen auslöst.

Nein Herr Heller der Zweck darf nie unstrittig sein. Vielmehr ist der Diskurs über den Zweck und die Definition und Dokumentation dessen, die Grundlage weiterführender Debatten um Verhältnissmäßigkeit und Maßnahme.

So wird ein Herr Orban unter dem Zweck " zum Wohle des Volkes" seine eigene, uns unbekannte Definition hinterlegt haben.

Gerade die "Unstrittigkeit" solcher Zwecke führt gerne, zu nicht validen, teils zu höheren Recht kontrovers stehenden, unverhältnismäßigen Massnahmen.

Gerne werden diese dann als "alternativlos" geschmückt oder in Form von Bastapolitik medial verissen.

So bin ich dem Sprichwort "Der Zweck heiligt die Mittel", in ihrem Sinne:

Die eine Debatte betrifft die Rechtmäßigkeit des Eingriffs.

näher als dem sportlichem Ruf "Der Weg ist das Ziel", oder wie von Ihnen dargelegt:

Die andere Debatte betrifft die Verhältnismäßigkeit der Umsetzung

So sind nicht beide Debatten nötig, oder gar hilfreich.

Vielmehr gilt es darauf zu beharren, das die Basis aller Entscheidungen, in der Definition des Zweckes und der Geeignetheit der hierzu erforderlichen Maßnahme(n)
begründet liegt.

Demnach ist lediglich eine Debatte erforderlich. Diese sollte von den Protagonisten gründlich und dem Volk gegenüber transparent geführt werden.

Aber da scheitern nahezu alle Politiker regelmäßig B-)

Bewerten
- +