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908 Beiträge seit 28.06.2003

vergangenheitsbezogene Wahrscheinlichkeiten sind in der realen Welt of falsch

es ist weiterhin höchst unwahrscheinlich, zum Opfer eines Terroranschlags oder eines Amoklaufs zu werden. Die Angst schießt weit über die reale Gefährdung hinaus, wodurch auch die Reaktionen leicht ins Irrationale tendieren werden, was wiederum gefährliche Tendenzen verstärken kann.

Diese Aussage, am Schluß des Artikels, bezieht sich auch die Vergangenheit und ist ungefähr so realistisch und so intelligent, wie wenn man am 31.Juli 1914 mit Blick auf die vergangen 30 Jahre gesagt hätte "die Angst in einem Krieg auf europäischem Boden zu sterben ist fast gleich null", oder wie wenn man am Tag der Abfahrt der Titanic gesagt hätte, "die Wahrscheinlichkeit dass das Schiff sinkt ist fast null".

Wenn man dagegen eine zukunftsbezogene Analyse anstellt und dazu die Trends der letzten Jahrzehnte betrachtet, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Deutscher durch Terror, Gewalt, Krieg und deren Nebenwirkungen wie Hunger und Seuchen stirbt im Mittel wohl eher 70 bis 90 %.
Siehe auch
http://www.freizahn.de/2015/04/weltweite-verschlechterung-der-bodenqualitaet/,
http://www.freizahn.de/2016/04/hybrider-krieg-als-neue-bedrohung/
und vor allem
http://www.freizahn.de/2015/10/operation-troja/

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.08.2016 19:27).

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