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  • OberstMeyer

mehr als 1000 Beiträge seit 08.01.2010

Re: Mit verständlichen Worten gesagt....

Was zum Kuckuck mag Marx geritten haben, 4 Bände zum "Kapital" zu schreiben, wenn doch alles auf einen Bierdeckel paßt. Er hätte mehr Zeit gehabt Kinder zu machen, Geld anzulegen, Zigarren zu rauchen, sich dem geliebten Rotwein zu widmen, die Socken zu wechseln oder sich die Nüsse zu kraulen. Das wäre ein Leben gewesen, aber so! Und dabei war seine Arbeit völlig überflüssig.
Man braucht nur das Niveau der ersten 3 Kapitel von Band 1 auf das Niveau einer historischen Klitterung eindampfen. Allerdings kann man dann nicht z.B. die Formen des Finanz- und Spekulation im Altertum, und schon gar nicht ihren konsistenten Zusammenhang zur Wertform, erklären, sowie anderes mehr. Aber wozu auch, ist ja schon so lange her, wen interessiert's. Ja doch, die Phase der vorkapitalistischen Warenproduktionsweise war viel länger als die kapitalistische, aber wir leben heute, da interessiert das nicht.
Marx hat die kapitalistische Produktionsweise als Totalität in ihren komplexen Zusammenhängen als Kreisläufe des Kapitals dargestellt und der Anfang dieses in sich konsistenten logischen Zusammenhangs, sein Fundament, ist die Wertform, und die ist nicht als historischer Mischmasch zu vermanschen. Wer das nicht versteht, kann auch das "Kapital" nicht verstehen. Daß die Wertform schon vor der kapitalistischen Produktionsweise existierte, weiss jedes Schulkind, aber in welcher Form sie im Kapital dargestellt ist, wissen die Buchenbergs bis heute nicht, das Unverständnis für den Artikel zeigt dies deutlich.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (12.12.2018 09:48).

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