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  • freudhammer

664 Beiträge seit 14.12.2014

Re: Klartext

Ob andere Völker durch die Migration nach Europa ihre fähigsten Bewohner verlieren, weiß ich nicht. Aber du hast recht, dieses Thema wurde in den Medien kaum oder gar nicht behandelt. Die Problematik besteht ja auch innereuropäisch, ja sogar innerdeutsch. Um einer besseren Zukunft willen hat sich nach 89 eine ganze Völkerwanderung nach Westen abgespielt, befördert wurde das Ganze durch Frau Breugel und die Treuhand-"Mafia", die volkseigene Werte verramscht und ganze Regionen ruiniert haben. Und es sind keine ungebildeten Menschen nach Westen gezogen, sondern qualifizierte Fachkräfte, ein Aderlass, der unmöglich zu verkraften ist. Ähnlich mit den Zuwanderern aus Polen, Tschechien, Russland, Bulgarien und Rumänien und aus dem früheren Jugoslawien. Vielleicht werden das Historiker einmal als Raubzug sehen, und wenn die Leute hundert Mal freiwillig (und nicht wenige von Gier getrieben) sich auf den Weg machten. Wieviele Facharbeiter, Akademiker, für deren Ausbildung ihre Heimatländer Mühe und Geld aufgebracht haben, wurden nach England, Deutschland oder die Schweiz gelockt, um dort den einheimischen Fachkräften Konkurrenz zu machen oder einfach nur als Lohndrücker zu dienen.

Von der inneren Zerissenheit, dem Heimweh nach der Familie oder der vertrauten Region, auch nach dem für Menschen unschätzbaren Wert der Muttersprache, noch gar nicht zu reden. Es ist ein Raubzug, der hier seit Jahrzehnten stattfindet und der immer weitergehen wird, solange die Bankster und die Eliten jemand für die mittlerweilen 40 Prozent "Schuldenknechtschaft" brauchen, die alle Waren und Dienstleistungen um diesen Faktor verteuern und als Voraussetzung ständiges Wirtschaftswachstum brauchen. In einem möchte ich dir aber widersprechen: nicht die englische, deutsche oder schweitzer Bevölkerung haben die Fremden ins Land geholt, denn wer holt sich schon Konkurrenz auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. Es sind die Profiteure des Prozesses, es sind immer dieselben.

PS:
Ich habe beim modernen Arbeitskräfte-„Raub“ die geteilte Stadt Berlin ganz vergessen. Die Mauer wurde vermutlich vor allem deswegen gebaut, um das Ausbluten von Ostberlin zu verhindern, denn es ist keine faire Sache, wenn die einen ausbilden und die Westberliner Wirtschaft sich dann die Ausgebildeten und Akademiker schnappt. Augenzeugen erzählten mir einmal von dem gewaltigen Strom an „Auspendlern“, die billig im Osten wohnten und die Fürsorge des Staates im sozialen Bereich genossen und zum Verdienen nach Westberlin kamen. Die Sache lässt sich nicht mit dem massenhaften Anwerben von Wanderarbeitern vergleichen, wie es oben beschrieben habe, denn es spielte sich im Heimatland ab. Es zeigt aber wie Menschen ticken und wie die Wirtschaft das Ganze befördert.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (07.09.2018 16:13).

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