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  • Opus Diaboli

mehr als 1000 Beiträge seit 18.01.2010

Es sind zwei klassische Mechanismen der Meinungsmanipulation

Der erste Manipulationsmechanismus ist das, was man "Framing" nennt. Eine Nachricht wird so formuliert, dass sie bereits kontextuell einen Interpretationsrahmen vorgibt, aus dem es fast kein Entkommen gibt, wenn man sich dieser Technik nicht bewusst ist, da sie sehr intuitiv wirkt. Wer mehr dazu wissen möchte, der schaue sich die Videos von Daniele Ganser auf YT an. Dort erklärt er das Phänomen sehr gut.

Der zweite Mechanismus macht den Schritt von der Vorgabe eines eher allgemeinen Deutungsrahmens ins Detail: das sog. "Wording". Terroristen werden zu "Freiheitskämpfern", die NATO warnt, aber Putin "droht", aus einem Präsidenten wird ein "Machthaber" etc. Alle Begriffspaare meinen eigentlich das Selbe, sind aber unterschiedlich konnotiert, um die Meinung des Zuschauers / Lesers in eine gewünschte Richtung zu lenken. Denn es geht längst nicht mehr nur um Information. Es geht um Lenkung und Steuerung, um verordnete Meinungsbildung. Das ist die NATO Propagandasprache, wie man sie alltäglich in unserer "Qualitätspresse" findet.

Da kann der Gnifke noch so viel drum herum labern, unsere Presse ist längst zu einem Propaganda-Organ verkommen. Aber wen wundert das, bei den Verflechtungen der Journaille mit den Mächtigen und Einflussreichen. Die meisten kennen es bereits, aber man sollte es sich gelegentlich mal wieder anschauen, schon um sich selbst ein wenig zu immunisieren gegen das, was uns die "Qualitätspresse" täglich auftischt:

https://www.youtube.com/watch?v=SASZZBnwePM

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