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  • Einar von Vielen

361 Beiträge seit 17.06.2017

Europas einzige Chance

wäre eine völlige Ablösung von den USA und eine Entfernung transatlantischer Saboteure, die als Agenten, sowohl in der EU, als auch bei uns im Land ihr Zerstörungswerk an den Bürgern verrichten.

Europa, soweit es noch zusammenhält, muß seine eigenen Interessen definieren und egal, ob mit Russland, den USA oder China, mit denen, die im zuträglich sind, umsetzen.

Bedenkt man aber die Menge der Transatlantiker und die vielen Schaltstellen, in Medien, Wirtschaft und Organisationen, vor allem im Militär, die sie im Lauf der Zeit besetzten, so würde das eine Säuberung epischen Ausmaßes erfordern, wie sie vielleicht derzeit in der Türkei unter Erdogan stattfindet. Der wird übrigens, wenn er es nicht überreibt, so wirklich die Souveränität der Türkei erhalten. Europa hingegen wird untergehen.

Die innenpolitischen Differenzen der USA sind vielleicht mit den Differenzen in Europa vergleichbar. Außenpolitisch jedoch scheint das Establishment die Kohärenz gefunden zu haben, die ich eingangs für Europa anmahnte. Trump wurde dabei indie Ecke der Machtlosigkeit manöveriert und kann außenpolitisch nur noch wenig, und nur in Übereinstimmung mit dem "Sumpf" bewegen.

Vielleicht in Syrien einen kleinen Deal, vielleicht bei Nazikiev, auf keinen Fall mehr wird es ein großer Wurf, der die grundsätzlich aggressive US Außenpolitk der Interventionisten konterkariert.

Deren Agenda ist klar die Zerstörung eines einigen Europas, sofern es US unabhängig wäre und damit Konkurrent. Hier decken sich sogar die Interessen der Isolationisten um Trump mit denen der kriminellen Interventionisten um Obama/Clinton/McCain.

Die weitere Agenda der Interventionisten aber, im Gegensatz zu den Trumpschen Isolationisten lautet, Russland und China zusammen als neuen Ostblock zum würdigen Dauerfeind machen, Strikte Containementpolitik und im Zweifel Weltkrieg gegen den neuen Feind.

Der wichtigste "Hebel" den die USA heute gegen den Rest der Welt haben, ist die fast monopolartige Ausrichtung der Europäer auf die dominanten angloamerikanischen Finanzmärkte und den Dollar.

Genau hier wäre aber auch der Ansatz den Europa mit anderen Partnern nutzen könnte, Der zweitwichtigste Hebel der USA ist die Dominanz bei Infromationstechnik, die letztlich eine Überwachung und Vorhersage gegnerischer Züge ermöglicht. Der dritte, nicht unwesentliche Hebel ist die militärische Dominanz der USA, die aber Europa durch Auflösung der Nato mit anscließender sach- ud interessenbezogener Kooperation mit den US, aber auch mit China und Russland schon heute konterkarieren könnte

Man könnte im Finanzsektor mit China oder besser, den BRIC Staaten, ähnlich effiziente Strukturen der Märkte und Finanzierung aufbauen. Diese Strkturen bestehen im Ansatz schon im Euroraum.

Alleine mit der Änderung der Politik bezüglich der Finanzmärkte und der militärischen Kooperation würde man viel weniger angreifbar, denn vergleichbar den Energiemärkten würde man diversifizieren. Europa könnte beide Seiten nach Bedarf nutzen und das schädliche US Monopol wäre abgemildert.

Ich bin sicher die USA würden bei derart ernsthaftem Betreiben ihre gesamte Politik schlagartig ändern.

Leider werden die untreuen und gemäß unseren Interessen kriminell handelndenden Transatlantiker dies verhindern, bis letztlich zum bitteren Ende für alle, der wie meist bei US Verbündeten, auch deren eigenen Tod einschließt.

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