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  • la_forge

mehr als 1000 Beiträge seit 23.03.2010

Eine wahrheitsgemässe Berichterstattung könnte gravierende Auswirkungen

auf die Lügenmärchen der Antiatomkirche haben. So herum wird ein
Schuh daraus.

Zitieren wir doch mal einige Sätze aus dem "Interview" mit Herrn
Falk:

"Im Jahr 1356 wurde die von Fessenheim rund 35 Kilometer entfernte
Schweizer Stadt Basel durch ein Erdbeben zerstört"

Stimmt, und das Beben hatte eine Magnitude von 6.0 bis 6.3, war also
knapp 1000mal schwächer als das in Fukushima. Aber schon klar, wenn
bei 6.0 den AKW-Monteuren ein paar Schraubenschlüssel aus der Tasche
fallen, droht sofort der Super-GAU, weil die Kühlwasser-Ventile nicht
mehr aufgeschraubt werden können ;-).

"Im Juni 2011 wurde durch ein Gutachten bestätigt, dass das am
Rheinseitenkanal gelegene Atomkraftwerk nicht ausreichend gegen die
Folgen eines Dammbruchs gesichert ist"

Was Herr Falk wohlweislich nicht erwähnt, ist der Inhalt dieses
Gutachtens. Ein bischen Googeln hilft:

> http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/akw-fessenheim-studie-warnt-vor-ueberflutung-bei-dammbruch--46355175.html

Es treten also maximale Wasserstände von 1m Höhe auf. Der Tsunami in
Fukushima hatte 14m Höhe. Aber immerhin versucht Herr Falk wenigstens
nicht, den Intervieser mit Fessenheim-Tsunamis zu erschrecken.

"Das AKW Fessenheim enthält ein radioaktives Inventar, das 1.760
Hiroshima-Bomben entspricht"

Sie hörten den ersten Hauptsatz der Antiatomkirche: AKW = Atombombe.
Dieser wird vorsichtshalber am Schluss nochmal wiederholt:

"Atomkraftwerk und Atombombe sind siamesische Zwillinge"

Fazit: Die angekündigte Veranstaltung ist einer der üblichen
Antiatomkirchen-Gottesdienste, die zur periodischen Auffrischung der
Antiatomvolksverdummung vorgeschrieben sind. Jeder, der dort seine
Zeit vertrödelt, ist ein bedauernswertes Opfer dieser
Volksverdummung. Und jeder, der diesen Mist organisiert, ist ein
widerlicher Volksverdummer.

Ich wünsche noch eine schöne Antiatommärchenstunde.

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