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  • Hokkapokka

mehr als 1000 Beiträge seit 22.01.2007

Mal sone Frage

Ok, wenn ich mich einer Gravitationsquelle nähere, reise ich in die
Zukunft. Gleiches tue ich, wenn ich mich schnell bewege.

Wenn ich nun um die Gravitationsquelle in eine stabile Umlaufbahn
gelange, hebt sich ja scheinbar die Gravitation gegen die
Zentrifugalkraft auf. Eine Kraft scheint hier also zunächst einmal
die Andere subjektiv zu neutralisieren.

Dennoch wird sich die Zeitreise davon wohl kaum beeinflussen lassen -
ich vermute viel eher, daß die Faktoren beider Zustände sich hier
eher addieren. Oder nicht?

Ich frage deshalb, weil Einstein mit Hilfe des
Gleichsetzungsverfahrens die Gravitation mit der Trägheit verglich.
Aber es gibt ja noch eine _weitere_ Kraft die, obwohl sie den
gleichen Eindruck hinterlässt, nicht von ihm mit einbezogen wurde:
Die Zentrifugalkraft.
Durch sie erscheint Das Umfeld ebenso, wie es bei der Trägheit, oder
der Gravitation der Fall ist.

Ist da eigentlich mal jemand auf die Idee gekommen zu berechnen, was
dabei herauskommt, wenn zusätzlich auch die Zentrifugalkraft mit
gleichgesetzt wird, und wie es kommt, daß sich Gravitation und
Zentrifugalkraft unter bestimmten Bedingungen eben _nicht_
neutralisieren; oder zumindest ihren Einfluss auf die Zeit nicht?

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