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  • DeinFreundRa

231 Beiträge seit 01.09.2016

Schräges Verständnis der Geschichte dieses Staates

Gerne wird so getan als wäre die BRD aus einer "Stunde 0" heraus entstanden, was suggerieren soll, da wäre irgendwie "von vorne" angefangen worden. Vordergründig wurde dies zwar getan, bspw. mit der Einführung einer "Verfassung für ein besetzes Land", welche nach HLKO von der internationalen Völkergemeinschaft als "Grundgesetz" bezeichnet wird.

Dies geschah aber zum großen Teil mit den alten Leuten! Man braucht nicht nochmal zu wiederholen wieviel Wehrmacht, SS, Gestapo in "neuen BRD" war, insbesondere in der politischen Führung bis zum Bundeskanzler. Und da soll ein "NSU" überraschen? Erstens tut er das nicht, und zweitens sehen weder die beiden Uwes noch die Zschäpe aus wie die Männer und Frauen welche die frühe BRD ausmachten, welche aber unter Garantie furchtbares auf dem Kerbholz hatten - wofür eine juristisch sanktionierte Sühne nie erfolgte. Mit Verlaub, der seelische Zustand welcher aus den Gesichtern von Merkel, Maas, Maiziere spricht weckt schon eher Assoziationen mit der alten Generation: Der innere Druck etwas Schlechtes zu tun, obwohl das Gefühl dafür vorhanden ist, das es vielen Menschen schadet. Bei Merkel immer gut an der eingeschnappten und trotzig klingenden Stimme erkennbar. Zumindest bei Kohl war das noch nicht so.

Adenauer gab ja selber zu dass er mangels "sauberem Wasser" eben mit "dreckigem Wasser" weiter machen müsse - da war sie also schon die Alternativlosigkeit welche die gerne so genannte "Führerin der freien Welt" uns heute wieder einreden will.

Bei dem "NSU" dürfte es sich um etwas anderes handeln, vergleichbar mit der heutigen "Krise" um Katar: Die BRD braucht dringend eine Reinwaschung, um eben zu zeigen dass man heute mit "sauberem Wasser" arbeitet. Was eignete sich dazu besser als der "Kampf gegen Rechts" sowie weitere publikumswirksame Aktionen, die jeden Verdacht eines rassistischen Imperialismus - wie er bspw. in der Ostpolitik immer noch eklatant ist - ungerechtfertigt erscheinen lassen?

Die "rechte Bewegung" war für die eigentliche Elite von je her ein Vehikel, dessen man sich mit dem "Röhm-Putsch" bemächtigte (Nacht der Langen Messer, Ermordung des sozial-revolutionären Teils der NSDAP, die damit salonfähig und für die Eliten goutierbar wurde). Nachdem durch den (2.)Weltkrieg die Peripherie Deutschlands zerstört wurde - unbedingte Voraussetzung für die heutige Expansion der EU und Nato - wurde das Vehikel eben gewechselt. Jetzt sind die braunen Jungs wieder was sie schon immer waren - die Schmuddelecke.

Die richtige PR für einen solchen Staat ist eine zur Schau gestellte Fremdenfreundlichkeit, eine zur Schau gestellte harte Behandlung derer "die schon länger hier sind", eine zur Schau gestellte Selbst-Losigkeit im internationalen Rahmen usw. usf. Bei allem handelt es sich aber um die PR eines Wolfes im Schafspelz.

Die mediale Hetze gegen fremde Staaten und insbesondere Staatsoberhäupter (Trump, Putin, Erdogan, Orban, Assad, May) zeigt aber dass das polit-mediale Establishment in D genau so abreitet wie eh und je.

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