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  • HomerJay1

409 Beiträge seit 31.10.2012

Kohle und Gas ruhig weiter verstromen

Für das Winterhalbjahr kann man Kohle und Gas ruhig weiterlaufen lassen, bezogen auf die CO2 Emissionen wird durch den Betrieb von Wärmepumpen trotzdem Co2 eingespart im Vergleich zur Öl oder Gasheizung.

Bsp. 940g/kWh bei Braunkohle
Ein Liter Heizöl: 266g/kWh
Wärmepumpe macht aus einer kWh Strom ca 2-4 kWh Wärme im tiefsten Winter.
Ergibt ca 470 - 235g/kWh Emissionen bei der Wärmepumpe.
Bei der Ölheizung kommt noch hinzu das der Wirkungsgrad des Kessels nie 100% ist in der Praxis.
Dementsprechend muss man noch 10% aufrechnen, bei NT Kessel eher mehr.
266 * 1,1 = 292g/kWh
Da in der Praxis die Emissionen des Strommix nie bei 940g/kWh liegt, kann man grob sagen , dass ab einer Arbeitszahl von 3 die Wärmepumpe Emissionen einspart.

Bei meiner eigenen Anlage wäre dies bis zu einer Temperatur von ca -5 Grad der Fall. Danach wäre es günstiger mit Öl zu heizen.

Wenn Gas verstromt wird sieht die Rechnung sogar noch besser aus. Nicht betrachtet wurden der zusätzliche Stromverbrauch der Ölheizung und die Netzverluste beim Übertragen des Stroms.

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