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  • yamxs

mehr als 1000 Beiträge seit 29.02.2016

Re: Uralte nette Story zur Wintersonnenwende, wenn sie nicht missbraucht wird

Das Christentum sprach vor allem die kleinen Leute, und hier die Frauen an, weil sie ein Heilsverprechen für ALLE beeinhaltete, auch für die ärmeste Sau im Land.
Trotzdem, oder gerade deswegen, hat diese Religion in Rom Jahrhunderte gebraucht, um sich zu etablieren, und die antiken, auf Sieger udn Helden, ausgerichtete religion zu verdrängen. Erst als die römische Gesellschaft massiv zerviel, übernahm man das Christentum als Staatsreligion, bzw, eine eigene Interpretation davon.
Die Sklavengeschichte spielte dabei keine Rolle, zumal Roms Sklaven was völlig anderes ware, als wir uns das durch das bekannte Nordstaatenpropagandawerk "Onkel Toms Hütte" suggeriert wird. Diue Verbreitung des Christentums, auch in den "Germanischen" Gebieten geschah vor allem von unten nach oben. Es waren die Führungseliten, dioe Oberschichten. sowohl Roms, als auch bei den Germanen und Slawen, die am längsten an den antiken religionen festhielten, da sie sich durch diese legitimierten. Erst als sie es schafften, das Cristentum soweit umzudeuten, das es ihre Herrschaft sicherte, schwenkten sie, aber dann radikal, um.

Die Wintersonnenwende wurde übrigens in allen bekannten Kulturen gefeiert, es ist daher nur logisch das auch das Christentum dieses Fest übernahm, zumal in damals noch wesendlich mehr auf Landwirtschaft ausgerichteten gesellschaften, oder die landwirtschaft aus traditionellen Gründen mythisch vereklärende, wie das römische Imperium.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.12.2019 13:03).

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