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  • hasel (2)

325 Beiträge seit 26.10.2019

....und aufhören mit Gretabashen

freudhammer schrieb am 19.12.2019 10:14:

Da zeigt sich wieder die Betreibergier, den Reaktor Mühleberg trotz starker Risse noch zwanzig Jahre weiter zu betreiben. Man kann wohl davon ausgehen, dass derart unverantwortliche Betriebsführung bei den etwa 450 Atommeilern weltweit kein Einzelfall ist. Wenn die reiche Schweiz schon so etwas zuließ, dann ist davon auszugehen, das in armen Ländern, bei denen Konzerne und Regierung nicht auseinander zu halten sind, weil sie beide vom selben Paten gesteuert werden, noch ganz andere Gefährdungen ignoriert werden.

Gleichzeitig kriechen immer öfter die Vertreter der Atomkraft aus ihren Löchern und nutzen die CO2-Hysterie und trommeln schon wieder für neue Meiler. Zitat aus einer Tageszeitung von heute:

In Deutschland mehren sich Stimmen, die eine Korrektur des Ausstiegs aus der Kernenergie fordern. So hat der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, den 2011 nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima beschlossenen Atomausstieg in Frage gestellt...

Aber eine ähnliche Botschaft haben wir ja auch schon von Greta erhalten.
Ich würde darauf wetten, dass einigen der ums Klima Besorgten die Augen noch einmal aufgehen werden, wenn sie erkennen, für wen sie sich haben instrumentalisieren lassen.

Weniger fratzenbuch&Co. für Nichtigkeiten nutzen wär einerseits eine Möglichkeit,
andererseits auch, öfter in ne Bibliothek zu gehen statt für jeden Furz Tante Goo fragen,
dann wäre zudem mehr Stromkostenfairneß gefragt - der Endverbraucher zahlt die Zeche der Großkonzerne.
Aber wer erwartet im Kapitalismus Fairneß?

Einfacher ist ja wieder ein Gretabashen.
Muß Freud' machen, da immer wieder den Hammer auszupacken?
Ehrlich? Find sowas ein impotentes Verhalten.

Greta kann nichts für Konzernpolitik.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.12.2019 08:31).

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