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  • crumar

mehr als 1000 Beiträge seit 08.03.2007

Oh weh, schon wieder dieser mosaik/PI Haufen!

Bröckers lädt natürlich dazu ein, mit endlosen, in meinen Augen
irrelevanten Details diese Meute von Pfiffis anzulocken.

Die ergehen sich dann in ihren Lieblingsfizzelfragen, ob der Ring nun
aus Gold oder Silber ist, statt sich auch nur in irgendeiner Form
damit auseinander zu setzen, dass der Kernpunkt von Bröcker ist, die
Schuld von OBL an 9/11 sei nicht erwiesen. 

Dass OBL nun getötet wurde - der Kopfschuss deutet ja darauf hin -
ist gar keine Frage. Die Begründung dieser extraterritorialen
Hinrichtung ist übrigens sehr aussagekräftig. Das nur am Rande.

Der Punkt ist, auch diese Hinrichtung kann nicht für sich
beanspruchen einen Schuldigen im Sinne einer Anklage für 9/11
getroffen zu haben - weil es wohl keine gerichtsfesten Beweise gibt,
was selbst das FBI einräumt.

Da ein Prozess so viel mediale Aufmerksamkeit generiert hätte, das
OBL wohl nicht in die Verlegenheit gekommen wäre den inoffiziellen
waterboarding-Rekord zu brechen, wären wohl peinliche Details aus der
Zeit in die Welt gekommen, als USA via Saudi-Arabien den weltweiten
Vorrat an "Freiheitskämpfern" aufstockten.
Damit will ich sagen: Folter wäre für irgendwelche "Geständnisse"
erst einmal als Mittel der Wahl ausgeschieden.
Nach 150 Scheinertränkungen hätte ich auch jeden beliebigen
Forenmitglied gestehen lassen können, er hätte Kennedy ermordet (und
dabei Steuern hinterzogen).

Insofern wurde er m.E. auch nicht exekutiert als "evil doer", sondern
als "evil knower".
Hätten die USA wirklich ein Interesse an einem Prozess gehabt, wäre
der Aufwand, OBL zu entführen wohl auch nicht größer gewesen als die
blitzartige Seebestattung.

Das aber beweist alles nicht seine Schuld an den Vorgängen um 9/11.
Auch ex-post ist diese damit nicht erwiesen.

Gruß, C.


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