Avatar von JaGl
  • JaGl

192 Beiträge seit 25.04.2016

Selbstverständlich

Ted Cruz wurde im März 2015 mit großem Budget ins Rennen geschickt, obwohl er 0 Chancen beim Wahlvolk hatte.
Darauf folgten ohne BB-Unterstützung im April Rand Paul für die Libertären und Marco Rubio für die Zentristen, gegen die Ted Cruz bei den Delegierten sicher verloren hätte und gegen die Clinton gar nicht erst angetreten wäre.

Das Establishment schlug im Mai mit der Nominierung der Geschäftsleute Ben Carson udn Carly Fiorina zurück, weil Jeb Bush sich für die Verliererrolle zunächst nicht hergeben wollte, erst im Juni wurde er dazu überzeugt, nämlich durch die Selbstnominierung Trumps. Sicherheitsnadelhalber wurde 14 Tage später Chris Christie nachgeschoben, der die Rolle des Extremisten von Trump übernehmen konnte.

Erst Mitte Juli ging der einzige ernsthafte GOP-Kandidat des Establishment ins Rennen - John Kasich. Gegenüber Clinton hat er allerdings den Nachteil der Eigenwilligkeit und konservativen Sturheit. Letzteres betrifft insbesondere die Militärpolitik - Kasich ist ein ausgesprochener Gegner der Macht des CIA und der Benutzung von Söldnertruppen, seine Affinität zum konservativen Flügel des Pentagon hätte der Chaos-Fraktion erheblichen Ärger machen können.
Auch gegen Kasich hätte Killary nicht antreten brauchen - bei unbedeutenden Differenzen auf anderen Feldern hätte die "Sauberkeit" des Traditionalisten die Wahl entschieden.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (12.10.2016 13:04).

Bewerten
- +
Anzeige