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  • freudhammer

664 Beiträge seit 14.12.2014

Ein paar Gedanken zu dem, was in Frankreich so passiert

Es fällt auf, wie sicher von politischer Seite ein Anschlag auf Notre- Dame abgewiesen wird. Es wird hoffentlich auch so sein. Ein merkwürdiger Zufall wäre es aber, wenn die Meldungen zutreffen sollten, dass wertvolle Bronzestatuen und Reliquien just am Brandtag ausgelagert worden seien. Ich muss einräumen, dass mein erster Gedanke auch in Richtung Brandstiftung ging und auch bei Kommentaren im Netz wird ohne irgendeinen Beweis sofort in Richtung Islamismus spekuliert. Natürlich könnte auch das zutreffen, denn Frankreich spielt eine üble Rolle in der maurischen Welt, man braucht nur an Libyen, Mali oder – wie hier im Bericht ausgeführt – an den Jemen zu denken. Aber auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahrzehnte ist die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwelche „Dienste“ waren, immer am Größten. Deshalb muss – immer vorausgesetzt, dass es kein Unfall war – immer die Frage nach dem Vorteil für wen mit gestellt werden.
Wer hätte Grund von etwas abzulenken, in Europa Chaos zu stiften oder die maurische Welt als Übeltäter zu brandmarken? Da fällt einem wohl als erstes Macron ein, der mit dem unzufriedenen Volk, das protestierend mit Warnschutzwesten durch die Städte zieht, die größten Probleme hat und schon einiges tat, um mit Staatsterror die Unzufriedenheit niederzuschlagen. Ich darf nur an die Toten und Verletzten erinnern, und auch der Terroranschlag von Strassburg ist wohl in die Kategorie „Ablenkung“ und Aufbau eines Feindbildes einzuordnen. Gerade in den letzten Tagen stand auch die zwielichtige Rolle bei den Kämpfen in Libyen im Brennpunkt. Anzunehmen ist auch, dass Macron und das von ihm vertretene Kapital da noch einiges vorhat, der militärische Beistandspakt mit Deutschland ist sicher kein Zufall.

Immer für eine Verdächtigung gut sind aber auch die Zionisten, deren gerade wiedergewählter Chef Netanjahu schon vor Monaten prophezeit hat, dass die französischen Juden wegen akuter Bedrohungslage nach Israel strömen werden. Falls es so werden sollte, dass man auf der Asche eines der größten Sinnbilder des Abendlandes einen „Ausweis“ eines Islamisten finden sollte oder sich eine einschlägige ethnische Gruppe zu dem „Anschlag“ bekennt, dann könnte dies das von einigen Interessengruppen so oft prophezeite Chaos in Europa einläuten, die Millionen Migranten als Sündenböcke aufgebaut und die Gelbwesten vielleicht gegen den neuen „Feind“ umgepolt werden. Dieses Szenario gehört seit biblischen Zeiten zum Repertoire von Politgangstern, auch wenn es bei Charlie Hebdo nicht so recht geklappt hat. Man kann nur hoffen, dass es (im Fall des Falles) dieses Mal auch nicht klappen wird, denn die Masse der Europäer ist mit sich selber und Ostern beschäftigt und eine wachsende Zahl lässt sich, Dank des Internets, nicht mehr so leicht einen Bären aufbinden. Nicht umsonst haben die „dunklen“ Mächte deshalb die Zensur und Bespitzelung des Netzes so sehr vorangetrieben, damit die Völker wieder alleine den Lügen der Staatsmedien und ihrer Spießgesellen vom Mainstream glauben sollen/ müssen.

Wir leben in finsteren Zeiten, auch wenn der endlich eingetroffene Frühling zur Zeit alles in wärmstes Licht taucht. Mir fällt auf, dass es auch bei poltisch weniger interessierten Bekannten eine Stimmung gibt, die die schwindende Demokratie durch die offensichtliche Fremdsteuerung ihrer Protagonisten laut aussprechen und auch in der EU ein antidemokratisches Konstrukt sehen. Ihr Lösungsansatz ist aber oft nicht mehr Demokratie durch plebiszitäre Fortentwicklung, sondern der gute Monarch oder der menschenfreundliche, weise Diktator, der es den Parteien und Lobbys mal so richtig zeigen soll. Mein Hinweis, dass aber auch alle Monarchen und Diktatoren der Geschichte ebenfalls von Geldverleihern, Adelsstand, der Kirche und anderen volksfernen Interessengruppen gesteuert wurden, bringt die Heilserwartung an Potentaten aber dann doch schnell zum Vergessen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.04.2019 10:08).

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