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  • Mausklicker

mehr als 1000 Beiträge seit 17.01.2007

Staatsverschuldung

> http://www.google.de/publicdata/explore?ds=ds22a34krhq5p_

Da kann sich jeder mal die Daten zur Verschuldung der einzelnen
Staaten ansehen.
Auffällig ist, dass ab 2008 bei allen Staaten die Verschuldung aus
dem Ruder läuft. 
Haben alle europäischen Staaten gleichzeitig ihren Sozialetat
aufgebläht und die Staatsquoten erhöht, wie die neoliberalen
Hardliner, auch hier im Forum behaupten?

[...]Der Staat hatte in der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008
einen Bankenrettungsfonds aufgelegt: den „Sonderfonds
Finanzmarktstabilisierung“ (Soffin). Er wurde mit 480 Milliarden Euro
ausgestattet: 400 Milliarden an Garantien und 80 Milliarden für
Kapitalhilfen. Ende 2010 wurde der Soffin geschlossen.[...]
> http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.schuldenkrise-in-europa-bruessel-legt-plan-zur-bankenrettung-vor-page2.63432bd9-a3c8-4265-9a35-fca074071aa2.html

Jetzt werden von genau denen, die die Verursacher der Krise sind, die
Zocker an den Börsen, staatliche Reformen und Sparmassnahmen
gefordert.
Wo sind die Reformen am Finanzmarkt oder die Regularien des
totalitären Kapitalismus.
Mittlerweile erkennt sogar der IWF, wie selbstzerstörerisch dieser
eingeschlagenen Weg ist. Natürlich nur, weil die Geschäfte/Profite
mittelfristig gesichert werden sollen!

Die Herabstufung von Frankreich erfolgt doch, weil sich die
Aussichten auf schnellen Profit, für die Zocker verschlechtert haben.

Nachdem aus der Realwirtschaft nichts mehr abgegriffen werden kann,
wird nun versucht, an ganz Europa das Pfändungssiegel zu kleben und
die Steuerzahler in Haftung zu nehmen.

Die EZB gibt Banken für lau Kredite, dann bestimmen die Banken einen
Zinssatz in denen der Staat das Geld dann wieder zurückerhält! Bei
zuwenig Profit, wird eine Ratingagentur beauftragt, die durch ihre
Bewertung eine selbsterfüllende Prophezeiung auslöst.

Die politischen Entscheidungsträger werden wie Deppen am Nasenring
durch die Arena gezogen oder machen aus Unkenntnis oder Eigennutz
freudig mit!

Hätte man den Mut gehabt, 2008 die Zocker pleite gehen zu lassen,
wäre dies ein einmaliger, vielleicht auch sehr radikaler,
schmerzhafter Einschnitt bei dem viele Investoren verloren hätten,
gewesen. Nun werden weltweit dauerhaft die Menschen in Haftung
genommen. Naja, WENN der Hund nicht geschissen hätte...
Es ist nicht zu spät, dieses Zockersystem zu zerschlagen!

Bei irgend jemand sammelt sich das Geld und es sind nicht, die immer
wieder genannten Pensionsfonds und Lebensversicherungen!!!

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