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  • GBöttcher

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Psychiatrie der Uniklinik Regensburg

hat vor einigen Jahren eine Studie veröffentlicht, in der sie Tätowierte für psychisch krank erklärte.

Persönlich beschränkte sich mein Kontakt mit der Regensburger Ärzteschaft auf denjenigen niedergelassenen Kollegen, den wir vom Internat aus bei Beschwerden aufzusuchen hatten. Unabhängig von der Art des Unwohlseins musste man sich dort komplett frei machen, auf die Liege legen, während der Kollege eingehend das Rektum manuell "untersuchte". Dann wurde ich mit einem Rezept für Kreislauftropfen, und einer Überweisung zum EEG (!) verabschiedet.
Da war ich 12, war 1980. Die anderen Zöglinge hatten mich vorher schon gewarnt, aber damals war ich noch naiv ^^

Zum Thema Gehirnoperation bei Zwangsstörung fehlt mir noch der Aspekt der enormen Gewichtszunahme durch Medikamenteneinnahme. Das könnte auch für manchen Patienten Motivation sein, so eine zweifelhafte OP zu wagen.

Danke für den Artikel!

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