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  • Sum80

58 Beiträge seit 19.01.2019

Antisemitismus - Semiten, nicht alle Semiten sind aber Juden.

Da kann ich nur staunen, wie kann man als analytischer Philosoph in diesem Frame bleiben? Der Begriff Antisemitismus selbst ist kaputt, so wie er verwendet wird.
Die jetzige Diskussion führt die Sache weiter ins Absurde, wird doch der Kreis weiter verengt, indem man nicht mehr Juden meint, sondern den Staat Israel.

Statt über die politische Situation zu diskutieren, diskutiert man über Begrifflichkeiten. Nun, die haben wir, aber ändert sich dadurch etwas? Wird dadurch die Welt friedlicher, wird durch diesen ständigen Vorwurf, "Antisemitismus" die Welt ein besserer Ort?

Ich glaube nicht. Die heutige Situation erinnert zunehmend an die 30er.
Nach der nächsten Finanzkrise könnte es ungemütlich werden.
Man macht jüdische Menschen wieder zum Sündenbock.
Diese ständige Thematisierung von "Antisemitismus" hat gewiss keine positive Wirkung.
Oder denke man mal an BDS. Was eine Heuchelei, muslimische Staaten, auch Semiten, werden gnadenlos mit Sanktionen belegt.

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