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  • zur Erinnerung an Egon Bahr

343 Beiträge seit 30.01.2017

Die USA ändern ihre langfristigen Ziele bisher nicht

Truppenabzug aus Deutschland? Das ist alles Theaterdonner. Die USA ändern ihre langfristigen Ziele bisher jedenfalls nicht, z.B. bei der nun schon über 50 Jahre währenden Blockade gegen das ach so gefährliche Kuba.

Der erste NATO - Generalsekretär formulierte 1949 die Ziele dieser Organisation:

“.......keep the Americans in, the Russians out, and the Germans down.”

Klarer kann man es nicht sagen. Wer es dann immer noch nicht versteht, ist halt ein wenig zu phlegmatisch um es nicht krasser auszudrücken....

Wenn die Deutschen das nicht zum Thema bei Wahlen erheben, bedeutet dies, dass dieses Thema seit 70 Jahren in ihrem Bewusstsein keinen Vorrang hat. Jetzt, wo es wahrscheinlich ans eigene Geld geht ( Nordstream 2 und andere Sanktionen gegen die russischen UND gleichzeitig gegen die deutsche Wirtschaft) wachen ein paar Bundesbürger auf, die dann anschließend wieder treu CDU wählen. Die sitzt im Adenauer - Haus, dem bisher gewissenlosesten Steigbügelhalter der USA in Deutschland. Das ist das Vorbild und die Grundlinie dieser Partei .
Der blasse, sich ewig den USA anbiedernde, Norbert Röttgen wartet schon auf seine "große" Stunde als Retter der Nation.

Das ehrliche Eingeständnis eines einzelnen Generals, dass die USA - Truppen nicht zu deutschem Schutz da sind, ist da nur eine weitere Bestätigung dessen, was jedem denkenden Menschen ohnehin inzwischen klar sein müsste, spätestens seit Beginn der 1990er Jahre, als die Russen abzogen und das östliche Militärbündnis sich auflöste.

Wer glaubt, dass es ein Vorteil für Deutschland wäre, wenn die USA ihre Truppen und Waffen nach Polen abzögen, irrt sich. Zwar wäre Deutschland dann nicht primäres Ziel für einen Gegenschlag der Russen, falls diese angegriffen würden.

Durch die verkürzte Vorwarnzeit bei Abschuss der nunmehr näher an den russischen Grenzen stationierten Atomwaffen erhöht sich jedoch die Kriegsgefahr auch für Deutschland erheblich, da es dann auch vermehrt zu Fehlhandlungen kommen kann wie bereits mehrere Male zuvor ( angeblicher Angriff, aber dennoch Fehlalarm,
Gegenschlag...). Dieser Gegenschlag bei Fehlalarm wurde bisher lediglich durch Befehlsverweigerung und gesunden Menschenverstand von Einzelpersonen verhindert. Wir befinden uns jedoch auf äußerst dünnem Eis.

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