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  • Stefan_J

547 Beiträge seit 05.05.2006

Wen wundert diese "Kriegserklärung" schon wirklich?

Waren Kriege schon immer auch dazu da, 
 - die eigene Bevölkerung von anderen eigenen Problemen abzulenken, 
 - die eigene Bevölkerung "zu ihrem eigenen Schutz" zu überwachen,  
 - im Namen von Gott, König, Volk und Vaterland bei Bedarf zu
unterdrücken und
 - Kritiker, Abweichler, ja sogar nur Personen mit abweichender
Meinung oder kritischer Einstellung ruhigzustellen. 

Oft genug war das sogar der primäre Grund für einen Krieg. 

Und was das "kurze Gedächtnis der Staaten" angeht und die
"langfristigen Kosten", das Gedächtnis ist nicht kurz, und die Kosten
sind gewollt. Die Folgen des "Kriegs gegen den Terror" war vielen der
Kriegstreiber und ihrer Mitläufer klar. Deshalb haben sie es ja u.A.
gemacht, s.o. 

Und kurzes Gedächtnis, das gilt auch für die USA. Keine 30 Jahre vor
dem "Krieg gegen den Terror" in Vietnam die Hucke vollgekriegt, aber
für die Oligarchen waren beide Kriege blendende Geschäfte. Daß man
seit Korea keinen der offiziellen "Kriege" mehr gewonnen hatte (gegen
Armut, Vietnam, Obdachlosigkeit, Drogen, usw.), ist ja egal.
Hauptsache, die richtige Kasse klingelt. 

Auch bei uns ist das Gedächtnis der Staaten nicht ganz so kurz, auch
wenn die letzten kriegsbedingten Katastrophen teils länger (West) und
kürzer (Ost) zurückliegen. Waren das noch Zeiten, als die politische
und verwaltende Klasse mit minimaler Störung und Einmischung durch
das Volk schalten und walten konnte ...

Gruß

Stefan
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