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Antwort des Büros des Stephan Kühn / Klarstellung

ich hatte angefragt inwiefern nun wer was wo forderte oder empfahl usw. und erhielt heute netterweise die Antwort des Büros von Herrn Kühn.
ich veröffentliche das im Volltext und kommentiere es absichtlich nicht in diesem Posting:

" leider gab es bei der Berichterstattung zum "Autofasten" tatsächlich einige falsche Darstellungen. Eine Aufforderung zum Autofasten vonseiten der Grünen oder Stephan Kühn, wie es unter anderem im Artikel auf Spiegel Online hieß, existiert nicht. Auch gibt es keine "gemeinsame Erklärung" von Umweltbundesamt und Stephan Kühn.

Seit bereits 20 Jahren rufen mehrere katholische Bistümer und evangelische Kirchen dazu auf, während der Fastenzeit - soweit möglich - auch auf das Auto zu verzichten (www.autofasten.de ). Unterstützung erhalten sie dafür von vielen Seiten, unter anderem durch die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Zum Start der Fastenzeit am 1.3. hat die Deutsche Presse-Agentur (DPA) Stephan Kühn gefragt, wie er die Idee des "Autofastens" finde. Er hat geantwortet, dass er die Idee gut findet: Denn gegen hohe Schadstoffbelastung in der Luft hilft vor allem, weniger Auto zu fahren. Daraus wurde in einer ersten DPA-Meldung, dass "Grüne und Umweltbundesamt zum Autofasten aufrufen". Dies wurde in einer zweiten korrigierten Fassung dieser DPA-Meldung geändert. Denn auch wenn seine Sympathie für die Aktion groß ist, weiß er, dass viele Menschen aufs Auto angewiesen sind - daher hat Stephan Kühn auch nicht zum Autfasten aufgerufen. Aufgabe der Politik wäre es, diese Abhängigkeit zu verringern, mit einem guten und bezahlbaren Nahverkehr in Stadt und auf dem Land. Die Bundesregierung tut dafür viel zu wenig. "

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.03.2017 13:19).

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