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  • freudhammer

mehr als 1000 Beiträge seit 14.12.2014

Wer Gewalt sät...

Ein so ungerechtes Gesellschaftssystem, wie es in den USA herrscht, ist schon Gewalt. Und bei den Übergriffen der Polizei könnte man flappsig sagen "Wie der Herr so ´s Gscherr!" Wenn es zutrifft, was Dr. Kreiß im Rubikon-Interview sagte, dass 40 Prozent der Familien mit Kindern unter 12 Jahren am Morgen nicht wissen, wie sie ihre Kinder ernähren sollen, dann ist das eine Form von Gewalt, die die Polizeitgewalt weit übertrifft. Immer mehr Amerikaner haben keinen Job, haben ihre Wohnung verloren, leben auf der Straße - Verhältnisse wie in den schlimmsten Entwicklungsländern. Dazu - was die neoliberalen Zombies auch bei uns anstreben - private Gefängnisse, die nach dauerndem Nachschub an Verurteilten gieren und sich deshalb ein Pingpong aus Polizei, Anwälten und Gerichten abspielt, um die "Rohstoffe" für den Profit der Gefängnisbetreiber zu liefern. Einmal hinter Gitter, wird es schwer wieder raus zu kommen, weil man durch Schikanen Regelverstöße und Gewalt unter den Häftlingen provoziert, so das häufig Strafen angehängt werden, was für die Betroffenen ein Teufelskreis ist.

Schon vor 20 Jahren sprach man von 2 Millionen Gefängnisinsassen, hauptsächlich Armen und Schwarzen. Die USA sind eines der moralisch und wirtschaftlich verkommensten Länder dieses Planeten - riesiger Reichtum bei wenigen, immer größere Armut, die nun auch den früheren Mittelstand ergreift. Von systematischer Gehirnwäsche der Bevölkerung durch die Medien und religiöse Gruppen gar nicht zu reden.
Ich glaube nicht, dass man mit der Corona-Angst die Bevölkerung auf Dauer still halten kann, aber diese Absicht ist vermutlich einer der Gründe, diese "Pandemie" als Gespenst um den Erdball zu jagen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.06.2020 11:37).

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