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  • fensterfisch

mehr als 1000 Beiträge seit 03.03.2018

Der "Führer" war eine charismatische Galionsfigur ...

... für das damalige Großkapital (Flick, Krupp, Rheinmetall, Hugenberg etc.). Die Milliardäre waren die treibende Kraft hinter der Kriegspolitik Hitlers. Vor allem die adligen Revanchisten erhofften sich von einem gewonnenen Krieg die Wiedereinsetzung in alte Privilegien. Es gab also eine breite Front des deutschen Großkapitals hinter Hitler, was diesem die Aufrüstung und Vorbereitung des 2. Weltkriegs ermöglichte.

Wir sollten uns keine Illusionen machen: Die heutige Situation ist genau die gleiche. Das westliche Großkapital möchte den unvermeidlichen Verlust von Investitionen in der nächsten Schuldenkrise durch Kriegsbeute in anderen Ländern (z.B. Syrien, Ukraine und Iran) aufschieben oder möglichst ganz vermeiden. Irgendwann werden diese verrückten Hunde in ihrer Verzweiflung so tollkühn werden, dass sie sogar Russland für besiegbar halten.

Ich zitiere mal:

"Kapital flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens."

Thomas Joseph Dunning (britischer Gewerkschafter 1799-1873)

Die Kontinuität ist wohl für jeden erkennbar.

Mfg FF

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