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  • hgeiss

991 Beiträge seit 06.08.2014

Re: Staustufenmanagment und Aufnahme von Hochwasserschäden in Elementarversicher

1906 hat ein Wissenschaftler vor Verbrennungsvorgängen gewarnt. Du weisst aber schon das die “Top-Ten“ der Hochwasser alleine in den letzten 500 Jahren, alle vor dieser Zeit passierten. Mein Thema waren aber Hochwasser und ihre Entstehung, etwa durch Flächenversieglung und schnelle Wasserableitung. Recht hast du ganz gewiss, wenn du den Egoismus der Leute anführst.Wenn ich an die heute bei jungen Leuten so angesagten “Gärten des Grauens“ denke, wo unter Steinschüttungen sogar Folien verlegt werden, damit ja kein Grashalm das graue Einerlei stört, dann wird mir schlecht. Auch der Neubauwahn ist eine Verrücktheit, wo es doch soviele erhaltenswerte Altbauten zu sanieren gäbe. Dass an Staustufen-Management kein Weg vorbei führt, bin ich mir sicher. Es gibt keine schneller und effizienter wirkende Maßnahme zur Vermeidung von Überflutungsschäden.
Dein Einwand, dass gegen eine allgemeine Elementarversicherung spricht, dass Leute auf einem Hügel ja nicht von Hochwasser bedroht sind , ist - mit Verlaub- ein Krampf. Jeder im Land ist an der Entstehung von Hochwasser beteiligt und gehört daher auch zur Solidargemeinschsft. Im Übrigen saufen auch immer öfter Häuser an Hängen ab. Wenn eine solche Versicherung der Feuerversicherung angeschlossen würde und alle einzahlen, wären die Beiträge nur gering höher als heute. Vielleicht sollte uns die Regierung dafür die Zwangsgebühren für den Staatsfunk erlassen, der im Falle der aktuellen Katastrophe völlig versagt hat.

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