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  • Kaschuge

mehr als 1000 Beiträge seit 13.10.2014

Ob einem das Ergebnis gefällt oder nicht ...

Ob einem das Ergebnis gefällt oder nicht - es war eindeutig eine demokratische Entscheidung, wie die Wahlsiege von separatistischen Parteien in Katalonien, oder das Ergebnis der Brexitabstimmung, oder die Volksabstimmung auf der Krim: Gegen einen Verbleib in der Ukraine und für einen Beitritt zu Russland.

Auch wenn nicht jede demokratische Entscheidung besonders klug ist - z.B. das alberne Minarettverbot in der Schweiz - muss man als Demokrat ein auf demokratische Weise zustande gekommenes Wahlergebnis akzeptieren, egal ob es einem gefällt oder nicht.

Dass nach einer Wahl oft am nicht-gefälligen Wahlergebnis herumgedeutelt wird, von wegen einer übermächtigen Manipulation der gegnerischen Seite, die dann zu dem unerwünschten Wahlergebnis geführt hätte, ist schlechter Stil und sollte von jedem, der sich für einen Demokraten hält, unterlassen werden - denn: Jeder Wahlkampf ist der Versuch, Wähler zu beinflussen, sie zu manipulieren!

Solange keine Gedankenstrahlen zu Manipulation eingesetzt werden ist das normal und okay. Der mit den besseren Argumenten bzw. den besseren Manipulationsfähigkeiten gewinnt - und nicht vergessen: Häufig auch der mit der dicksten Wahlkampfkasse. B-)

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