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  • laestern

mehr als 1000 Beiträge seit 17.01.2004

Prädikat "Zeit Online tauglich"

Ich fasse kurz Zusammen

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41588/1.html

"Die freie Journalistin Alisa Bauchina, 26, hatte in der
Vergangenheit bereits bei Zeit Online publiziert. ... Allerdings habe
man entdeckt, dass sie in der Vergangenheit für den russischen
Auslandssender "Stimme Russlands" gearbeitet habe. Daher müsse man
leider absagen."

Jetzt scheint sie wieder das Prädikat "Zeit Online tauglich" zu
haben.

Begründung der Artikel ist recht einseitig und ohne weitere Info
Missverständlich.

Z.B

Herr Igor Kolomojski eher bekannt durch 

> http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Business-nach-Art-des-Oligarchen/story/27052314

"Der Fall Swissport zeigt, wie schwierig es ist, gegen Oligarchen wie
Kolomoisky angesichts der verworrenen politischen und juristischen
Verhältnisse auf ihrem eigenen Terrain mit rechtsstaatlichen Mitteln
beizukommen. Die Erfahrungen von Swissport tragen albtraumartige
Züge: Richter wurden plötzlich ausgewechselt, Dokumente nicht
zugestellt, Gerichtstermine ohne Vorankündigung verschoben, das
Verfahren auf die lange Bank geschoben. «Feindliche
Übernahmeattacken» durch Minderheitsaktionäre seien zu einem
weitverbreiteten Phänomen in der Ukraine geworden, dem Gesetzgeber
und Gerichte oft tatenlos zusähen, warnt Swissport potenzielle
Investoren."

"«Betrügerisches Verhalten» in grossem Stil"

"Kolomoisky sei ein Firmenraider, stellte ein britischer Richter im
Verfahren JKX fest. Er stehe im Ruf, das Management zu
destabilisieren, den Aktienkurs zu drücken und die Firma unter seine
Kontrolle zu bringen, «ohne den anderen Aktionären eine angemessene
Entschädigung zu zahlen». In der Ukraine gelte er als einer, der eine
Firma auch mit Gewalt an sich reisse. Selbst der von Kolomoisky
aufgebotene Hauptzeuge musste vor Gericht zugeben, dass dies das
Image seines Chefs sei."

Oder sein Mordanruf zu Zarjow

> http://www.youtube.com/watch?v=HzoQGPs2nas

Kurz danach wurde das Haus des nachbarn von Zarjow abgefackel und
Beschossen danach das von Zarjow.

Oder seine Verwicklungen in das Odessa Massaker

> http://ruposters.ru/archives/5044

"Er Markov (MP ukrainischen Markov Igor O.) vor kurzem hier genannt
wird, mir zu sagen, wie es in Odessa zu verbrennen, wenn er ankommt.
Er hat Spaß. Ich weiß es nicht, ich habe das Gefühl, dass er verrückt
war - um ehrlich zu sein. Und voll bestätigt die Tatsache, dass hier
in Odessa, stellte er diese Jungs. Komplett. Und um Mace (Gouverneur
der Region Odessa, Igor Mace) Gouverneur installieren."

Wird nur dargestellt als Heiligenfigur in Dnipropetrovsk.

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Zitat Artikel

"Für Anastasia und andere Jugendlichen ... Den russischen Medien
trauen sie nicht, den ukrainischen Quellen schon."

Wie ist denn die Reichweite, sind die russischsprachigen Medien
wieder Terrestrisch und im Kabel Empfangbar oder immer noch verboten?

Kein Hinweis auf die Säuberungen der Ukrainischen Medien z.B den
Verprügelten und entlassenen Intendanten des Staatsfernsehen oder die
vom Rechten Schlägern besetzen Redaktion des Sendern von Janukowitsch
Sohn.

Da hätte man doch mal nach Fragen können.

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"Sogar in den Kreisen des Rechten Sektors hat Kolomojski Freunde
gefunden."

Wieso die Wertung "Sogar"?

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Zitat Artikel
""Dnepr" ist keine private Armee, sondern eine offizielle
Militärformation, bezahlt und bewaffnet vom ukrainischen Staat.
Kolomojski zahlt nur die sogenannte "Prämie"."

Die Frage ist doch auch was macht das Dnepr, hört das Bataillon auf
Kolomojski oder die Regierung? Die Frage wurde nicht gestellt.

Übrigens:

> http://www.tagesspiegel.de/politik/ukraine-wahlkampf-mit-soeldnern/9910654.html

"Parallel dazu bilden sich jedoch landesweit Bataillone, die mit
Freiwilligen gefüllt werden, die Finanzierung ist oft undurchsichtig.
Wichtige Geldgeber sind Oligarchen und Parteien."

"Der Gouverneur von Dnipropetrowsk, Igor Kolomoiskjy, finanziert das
„Bataillon Dnepr“, dort sucht man vor allem Männer im Alter von 18
bis 45 Jahren mit Kampferfahrung. Zusammen mit dem Innenministerium
bewachen diese Leute strategisch wichtige Orte und Gebäude in der
Rüstungshochburg Dnipropetrowsk. „Gehälter zwischen 1000 Dollar für
Soldaten bis zu 5000 Dollar für einen Kommandeur machen den Dienst
attraktiv“, sagte Gennadi Korban, stellvertretender Leiter der
Gebietsverwaltung von Dnipropetrowsk ukrainischen Medien."

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