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  • M.O.I Abt. Wiederbeschaffung

mehr als 1000 Beiträge seit 30.03.2020

Haben wir den Murks erstmal beschlossen, dann ziehen wir den auch durch?

Daran, dass der Impfpflicht im Gesundheitswesen mittlerweile jegliche sachliche Grundlage weggebrochen ist, kann doch nun wirklich bei niemandem mehr auch nur der Hauch eines Zweifels bestehen. Kein Schutz vor Infektion und Weitergabe. Dennoch droht keine Überlastung, wie der Krankenhausverband vermeldete.

Wozu also wird an dieser Impfpflicht festgehalten? Ist die Politik nicht in der Lage, einen Irrtum zuzugeben? Veränderte Bedingungen, Omikron, das haben wir ja nicht wissen können, das ist doch ein wunderschönes Feigenblatt.

Analog gilt das natürlich auch für die allgemeine Impfpflicht, sogar noch verschärft, denn (lt. PEI Sicherheitsbericht) über 30.000 Krankenhauseinweisungen wegen schwerer Nebenwirkungen, das ist schon - auch im Vergleich zu den Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Corona, etwa 260.000 lt. RKI "Klinische Aspekte" in 2021- eine Hausnummer. Wie viele Krankenhauseinweisungen mag die "Impfung" verhindert haben, tatsächlich, ohne beschönigte und selektive Bewertung? Nur zum Vergleich, im "ungeimpften" Jahr 2020 waren es insgesamt 176.100 Krankenhauseinweisungen.

Berücksichtigt man weiterhin, dass im Vergleich zu 2019 in deutschen Krankenhäusern 2020 etwa 3 Millionen Behandlungen weniger erfolgt sind, 2021 fast 4 Millionen weniger, wird - egal wie aufwendig ein einzelner Corona-Patient auch sein mag - schon klar: "Überlastung" ist nicht wirklich das Wort der Wahl.

Und so, wie die Impfquote dann auch möglichst klein gerechnet wird, indem man sie von Anfang an auf die Gesamtbevölkerung bezogen hat und nicht auf den Teil, für den eine Impfempfehlung der Stiko vorgelegen hat, zudem die Zahl der Impfungen auch nur unvollständig erfasst ist, verliert das Argument, andere könnten wegen so viel höherer Impfquote öffnen, auch jegliche Substanz.

Was also will unsere Politik? Weiter "vorsichtig" sein? Von dieser Vorsicht hatten wir die letzten zwei Jahre mehr als genug. Gebracht hat sie uns nichts, außer der klaren Lust an Gängelei, der für das i-Tüpfelchen "Impfpflicht" vielleicht doch noch ein paar politische Instrumente im "Gängelei-Baukasten" fehlen. Die man jetzt ganz schnell noch mal eben "nachrüsten" will.

Ein "Placebo" mag die "Impfung" sein, noch eine Dosis mehr, das hilft, bestimmt. Stimuliert Antikörper - von denen die Stiko in der Empfehlung vom 21.12.21 sagt, dass die noch nicht einmal aussagekräftig genug für die Feststellung eines "Genesen"-Status sind? Das Ganze verkommt mittlerweile zur wissenschaftlichen Lachnummer, "Genesen"-Status nur noch 3 Monate, aber die "Impfung" gegen das Virus des Vorjahres gilt 9 Monate? Wenn es schon absurd wird, dann aber auch richtig? Gespenstisch.

Es wird Zeit, den Spuk zu beenden. Und zwar allerhöchste Zeit.

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