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  • zamonall

1 Beitrag seit 20.07.2016

Das Problem sind Hoffmanns Lügen

und vermutlich das Desinteresse Gansers das aufzuzeigen, was der damit unterstreicht, wenn er in der Diskussion sagt, dass er ihm glaubt und Hoffmann sei ehrlich. (Rhetorisch verständlich, denn er möchte ja von ihm etwas erfahren.)

Wenn man sich die theoretischen Schriften von Hoffmann ansieht, offenbart er natürlich (!) eine zutiefst rechtsextreme Gesinnung und dagegen im Video behauptet er immer wieder ihn würde die Gesinnung seiner Mitglieder nicht interessieren.

Ganser kann man zugute halten, dass er das Gespräch tatsächlich im Sinne historischer Nachforschungen nutzt. Üblicherweise ist halt keine Kamera dabei, wenn Forscher solche Gespräche führen und daher handeln sich andere solche "Kontaktschuld" nicht ein. Die Kontaktschuld besteht also v.a. darin, dass die Relativierungen (oder meiner Überschrift nach Lügen) öffentlich unwidersprochen dastehen.

Auch in diesem Interview scheint sich Ganser gar nicht so recht der Problematik bewusst, gut dass er zumindest weiterhin seinen Überlegungen zu Friedensforschung nachgehen kann, auch wenn ich aktuell wenig Fortschritte sehe (was er ja auch erläutert).

Zusammengefasst kann ich beide Seiten verstehen, Ganser und seine Kritiker und verlasse mich darauf, dass Ganser schon noch Friedensüberlegungen vorantreiben wird, wenn er es ernstmeint.

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