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Avatar von oldman123
  • oldman123

mehr als 1000 Beiträge seit 25.11.2003

Da kann man sich drehen und wenden wie man will.

Nach meiner Meinung ist diese Darstellung bis heute uneingeschränkt gültig:

"Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. [ Anm. 10-20%]
Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens."
T. J. Dunning,
Dunnings Pamphlet Trades' unions and Strikes

Bis zu welchem Prozentsatz Profit könnte der Weltumspannende Kapitalismus/Imperialismus ohne Kriege auskommen um Maximalprofit zu erreichen?

Irgend wo zwischen 50 und 300% geht es nicht ohne Kriege, denn um solche Raten zu erreichen muss man andere Länder ausplündern. Alternativ Regime Changes um willfährige Machthaber zu installieren oder bei der Ausbeutung ihres Landes als Beschützer der ausländischen Ausbeuter zu unterstützen.
Das Optimum sind Kolonien wie man ab dem 16. Jahrhundert bis in die 50er-70er Jahre des 20. Jahrhundert gesehen hat.

Das es auch anders geht haben Südkorea, Japan, Singapur, Taiwan, ... und andere seit Ender der 60er bis in die 90er und auch die wirtschaftliche Entwicklung der sogenannten Tigerstaaten gezeigt. Auch China musste noch kein Land überfallen um sich Rohstoffe zu sichern. Die bombardieren auch Rohstoffländer, aber mit Dollarbündeln.

Sogar Deutschland hatte es nicht nötig seit 1949 ein Land zu überfallen, um sich deren Rohstoffe zu bemächtigen oder Machthaber zu installieren die uns wohlgesonnen waren uns zu beliefern. Selbst mit den größten Schurken trieb D wertvollen Handel. Auch wenn es manchmal nur Waffen waren. D mussten bis 2001 nicht mal irgendwo in der Welt verteidigt werden.

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