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  • be8ung

mehr als 1000 Beiträge seit 23.04.2008

Israels gescheiterte Staatengründung

Israel tendiert zu einem Apartheidstaat. Die dortige palästinensische Bevölkerung wird als zweitrangig betrachtet und hat nicht die gleichen Chancen. Die palästinischen Homelands (wie in Südafrika) werden in allen Dingen benachteiligt, besonders beim Wasser.

Israel hat es nicht geschafft, in einem demokratischen, säkularen Prozess eine Staatsform zu errichten, die alle Teile der Bevölkerung die gleichen Möglichkeiten bietet. Israel ist dagegen ein religiöser Staat. Die eigene Hybris, das ausgewählte Volk zu sein, begründet die Ungleichheit der Bewohner.

Selbst wenn sie Land legal von den Palästinensern käuflich erwerben, bedeutet dies eine Gentrifizierung des Landes, wenn die Israelis mehr finanzielle Möglichkeiten haben als die bisherigen Einwohner. Daneben werden beispielsweise in Jerusalem auch Methoden des Mobbings angewandt, so dass die palästinensischen Bewohner den Druck nicht standhaltend, ihre Häuser verlassen.

Die Gegenreaktionen beider Seiten schaukeln sich immer weiter hoch, begründen sie doch immer stärker ihre je eigene Filterblase.

Diese Politik ist nicht nachhaltig und wird mit der Zeit immer mehr Ressourcen verschlingen, bis der Staat kollabiert.

Israel ist für mich ein gescheitertes Experiment, einer religiösen Staatengründung in einem fremden Gebiet.

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